ERFOLGSGESCHICHTEN
Echte Gründungen. Echte Wege. Echte Geschichten
Keine Gründung verläuft gleich. Hier erzählen Gründerinnen und Gründer, wie sie ihren Weg in die Selbstständigkeit gegangen sind, welche Herausforderungen sie überwunden haben und wie Firmenkompass sie dabei begleitet hat.
1.400+ begleitete Gründungen · verschiedene Branchen · individuelle Wege
Vom abgelehnten AVGS zum eigenen Dolmetscherbüro
Nach einer ersten Ablehnung gab Aziz Anjum sein Ziel nicht auf. Mit der Unterstützung von Firmenkompass konnte er schließlich sein Gründungscoaching starten, sein Dolmetscherbüro aufbauen und bereits erste Kunden gewinnen.
Nach über 20 Jahren Erfahrung in die eigene Selbstständigkeit
Nach mehr als 20 Jahren im Bau und Garten- und Landschaftsbau machte Radu Milovan den Schritt in die Selbstständigkeit. Im Coaching entstanden Geschäftsmodell, Businessplan, Finanzplanung und Außenauftritt für seinen eigenen Betrieb.
Vom abgelehnten Coaching zum erfolgreichen Unternehmensstart
Nach einer fehlerhaften Einstufung standen plötzlich Arbeitslosengeld und Gründungscoaching infrage. Nach erneuter Prüfung erhielt Thomas Schnelle den AVGS und später den Gründungszuschuss – und erreichte bereits im ersten Monat den Umsatz, der erst für den fünften geplant war.
Vom abgelehnten AVGS zum eigenen Dolmetscherbüro
Mein Name ist Aziz Anjum und ich arbeite seit vielen Jahren als Dolmetscher und Übersetzer. Ich spreche Deutsch, Englisch, Arabisch, Punjabi und Urdu. Schon lange hatte ich den Wunsch, mit meiner Erfahrung ein eigenes Dolmetscherbüro in Leipzig aufzubauen.
Als ich Ende 2024 mit Firmenkompass in Kontakt kam, hatte ich bereits viele Bewerbungen geschrieben und immer wieder Absagen bekommen. Das war eine schwierige Zeit für mich. Ich wusste, was ich kann, und ich wollte arbeiten. Gleichzeitig hatte ich immer mehr das Gefühl, dass mir eine echte Perspektive fehlt.
Deshalb wollte ich den Weg in die Selbstständigkeit gehen. Meine Idee war nicht spontan entstanden. Ich hatte bereits viele Jahre Erfahrung und wusste, dass meine Sprachkenntnisse gebraucht werden. Trotzdem wurde mein Antrag auf einen AVGS zunächst abgelehnt.
Das hat mich sehr enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass meine Geschäftsidee und meine persönliche Situation gar nicht richtig angesehen wurden. Auch die vielen Absagen auf meine Bewerbungen spielten in dem Gespräch kaum eine Rolle. Nach so einer Erfahrung fragt man sich natürlich, ob es überhaupt noch Sinn hat, weiterzumachen.
In dieser Zeit war Firmenkompass immer wieder für mich da. Maximilian blieb mit mir in Kontakt und hat mich ermutigt, mein Ziel nicht aufzugeben. Gemeinsam haben wir überlegt, welche Möglichkeiten ich noch habe. Firmenkompass half mir dabei, einen Widerspruch vorzubereiten und die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen. Später nahm ich mir zusätzlich eine Anwältin und war bereit, für mein Anliegen auch vor das Sozialgericht zu gehen.
Über viele Monate ging es immer wieder hin und her. Es gab lange keine klare Antwort und oft wusste ich nicht, wie es weitergehen würde. Trotzdem wurde regelmäßig bei mir nachgefragt. Ich hatte nie das Gefühl, mit meinem Problem vollständig allein zu sein.
Im Sommer 2025 bekam ich dann die Nachricht, dass wieder Budget vorhanden sei und ich einen neuen Antrag stellen könne. Also versuchte ich es noch einmal. Dieses Mal wurde mein AVGS endlich bewilligt.
Dieser Moment bedeutete mir sehr viel. Nach der langen Wartezeit konnte ich endlich anfangen, meine Idee wirklich umzusetzen.
Im Coaching mit Klaus Runkel haben wir meine Geschäftsidee Schritt für Schritt aufgebaut. Wir erstellten meinen Businessplan und beschäftigten uns damit, wie ich Kunden gewinnen kann, welche Anmeldungen notwendig sind und was ich bei Buchhaltung, Steuern und Versicherungen beachten muss. Auch mein Logo, meine Flyer und meine Visitenkarten wurden vorbereitet.
Da ich keinen eigenen Laptop hatte, hat Firmenkompass mir sogar einen Laptop gekauft und geschenkt. Das gehörte eigentlich nicht zum Coaching. Firmenkompass ist hier auf eigene Kosten in Vorleistung gegangen, damit ich vernünftig an meiner Gründung arbeiten konnte. Diesen Laptop nutze ich bis heute für meine tägliche Arbeit und für den weiteren Aufbau meiner Selbstständigkeit. Diese Unterstützung war für mich nicht selbstverständlich und hat mir persönlich sehr viel bedeutet.
Mit Christian Bergler entstand anschließend meine eigene Website. Gemeinsam haben wir die Inhalte, die verschiedenen Leistungen und die Kontaktmöglichkeiten aufgebaut. Dabei ging es nicht nur darum, eine schöne Website zu erstellen. Es sollte ein System entstehen, das auch wirklich funktioniert und mir dabei hilft, neue Kunden zu erreichen.
Ende 2025 habe ich mein Dolmetscherbüro gegründet. Auch beim Antrag auf Einstiegsgeld wurde ich während des Coachings unterstützt.
Auch nach Abschluss des Coachings endete die Unterstützung nicht. Wenn ich Fragen hatte oder bei einem Thema unsicher war, konnte ich mich weiterhin jederzeit an Firmenkompass wenden. Es war immer jemand für mich erreichbar, der mir schnell und unkompliziert weiterhalf. Gerade in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit gab mir diese weitere Begleitung zusätzliche Sicherheit.
Seit meiner Gründung durfte ich bereits für einige Kunden arbeiten. Auch über meine Website erreichen mich immer wieder neue Anfragen. Erst vor Kurzem kam darüber ein weiterer Auftrag von einer Justizvollzugsanstalt zustande.
Jede neue Anfrage zeigt mir, dass wir damals etwas aufgebaut haben, das heute tatsächlich funktioniert. Die Website ist für mich nicht nur eine digitale Visitenkarte. Sie ist ein wichtiger Teil meiner Selbstständigkeit und hilft mir dabei, regelmäßig von neuen Interessenten gefunden zu werden. Ich bin immer wieder froh darüber, wie gut alles vorbereitet wurde und dass daraus ein funktionierendes System entstanden ist, mit dem ich langfristig weiterarbeiten kann.
Wenn ich heute zurückblicke, bin ich froh, dass ich nach der ersten Ablehnung nicht aufgegeben habe. Der Kontakt mit Firmenkompass begann lange vor dem eigentlichen Coaching. Gerade diese Begleitung während der schwierigen Zeit war für mich sehr wichtig.
Mein Weg war nicht einfach und manchmal hatte ich Zweifel. Aber ich habe weitergemacht. Heute bin ich selbstständig, habe bereits Kunden gewonnen und baue mein eigenes Dolmetscherbüro weiter aus. Darauf bin ich stolz und dafür bin ich Firmenkompass und allen Beteiligten sehr dankbar.
Mein Rat an alle, die über eine Gründung nachdenken, ist, sich von einer Ablehnung nicht entmutigen zu lassen. Auch wenn nicht immer alles sofort funktioniert, sollte man an seinem Ziel festhalten und bereit sein, dafür zu kämpfen. Für mich war es besonders wichtig, Menschen an meiner Seite zu haben, die an meine Idee geglaubt und mich auch in schwierigen Phasen unterstützt haben. Heute weiß ich, dass sich das Dranbleiben gelohnt hat.
Aziz Anjum
Dolmetscherbüro Leipzig
www.dolmetscherbuero-leipzig.de
Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung wollte ich endlich für mich selbst bauen
Über viele Jahre gehörten Baustellen zu meinem Alltag. Grundstücke vorbereiten, Pflaster verlegen, Fundamente setzen, Material organisieren, Mitarbeiter einteilen und am Ende kontrollieren, ob alles wirklich sauber ausgeführt ist. Vieles davon habe ich nicht aus Büchern gelernt, sondern draußen – Projekt für Projekt.
Ich habe im Bau sowie im Garten- und Landschaftsbau gearbeitet und mit der Zeit immer mehr Verantwortung übernommen. Dadurch wusste ich fachlich sehr genau, was ich kann. An eine eigene Firma hatte ich zwar gedacht, aber der konkrete Schritt kam erst nach einem Einschnitt, mit dem ich nicht gerechnet hatte.
Ich wurde krank und verlor meine Arbeitsstelle. Für mich war danach schnell klar, dass ich nicht einfach wieder in die nächste Anstellung wechseln wollte. Ich meldete ein Gewerbe für Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau an. Das praktische Wissen war vorhanden. Was mir fehlte, war die unternehmerische Struktur hinter meiner Erfahrung.
Im Herbst 2025 kam ich zu Firmenkompass. Zunächst wurde meine Situation geklärt und die Förderung über einen AVGS vorbereitet. Nach der Bewilligung startete im Oktober mein Gründungscoaching mit Michael Wild und Eileen Tambor.
Vorher hatte ich ehrlich gesagt gedacht, dass es in so einem Coaching vor allem um Formulare geht. Tatsächlich musste ich mich plötzlich mit Fragen beschäftigen, die im Arbeitsalltag eines Angestellten kaum eine Rolle spielen: Welche Aufträge rechnen sich? Wie sichere ich die ruhigeren Monate ab? Welche Investitionen brauche ich wirklich? Und wie soll mein Betrieb in ein paar Jahren aussehen?
Dabei wurde schnell deutlich, dass ein kleiner klassischer Gartenservice meine Erfahrung nicht abbilden würde. Deshalb haben wir mein Geschäftsmodell breiter aufgebaut. In den wärmeren Monaten liegt mein Schwerpunkt auf Garten- und Landschaftsbau mit Pflasterarbeiten, Terrassen, Erdarbeiten, Fundamenten, Mauern, Zäunen und kompletten Außenanlagen. Dazu kommen Baggerarbeiten, Geländemodellierungen sowie Transport- und Entsorgungsarbeiten.
Für die Wintermonate habe ich Leistungen eingeplant, die nicht von der Gartensaison abhängen: Innenausbau, Trockenbau, Bodenverlegung, Renovierungen, Hausmeisterdienste und Winterdienst. Für meinen Betrieb ist diese Aufteilung wichtig, weil ich meine Kapazitäten auch dann nutzen kann, wenn draußen weniger Garten- und Landschaftsbau stattfindet.
Im Coaching entstanden mein Businessplan und die vollständige Finanzplanung. Fahrzeuge, Maschinen und Arbeitsmittel wurden genauso berücksichtigt wie laufende Kosten, realistische Auftragsgrößen und die Möglichkeit, später ein eigenes Team aufzubauen.
Ich musste dabei nicht bei null anfangen. Durch meine lange Berufserfahrung hatte ich bereits Kontakte, Referenzen und erste Kunden im Rhein-Main-Gebiet. Kleinere Projekte hatte ich auch vorher schon selbstständig geplant und umgesetzt. Dadurch konnten wir die Planung an meiner tatsächlichen Arbeit ausrichten und mussten kein theoretisches Unternehmen erfinden.
Ein weiterer wichtiger Punkt war mein Außenauftritt. Firmenname, Logo, Website, Flyer und Visitenkarten wurden so aufgebaut, dass Kunden sofort erkennen, welche Leistungen ich anbiete. Auf der Website wollte ich nicht nur einzelne Gartenarbeiten zeigen, sondern den ganzen Weg vom vorbereiteten Grundstück bis zur fertigen Außenanlage.
Meine Arbeit beginnt meistens mit einem Termin vor Ort. Ich schaue mir Grundstück, Zufahrt, Untergrund und Höhen an und sage offen, was technisch sinnvoll ist. Manchmal lässt sich etwas einfacher lösen als gedacht. Manchmal steckt die eigentliche Arbeit unter der Oberfläche. Wer viele Jahre Pflaster verlegt und Fundamente gesetzt hat, weiß, dass genau dort entschieden wird, ob das Ergebnis dauerhaft hält.
Zu meinen Auftraggebern gehören Privatkunden, Hausverwaltungen, Unternehmen und andere Baubetriebe, die für einzelne Projekte einen erfahrenen Partner brauchen. Weil mein Angebot breit angelegt ist, kann ich Leistungen verbinden und auch umfangreichere Arbeiten begleiten.
Anfang 2026 bin ich mit Radu Milovan Galabau und Gartenpflege in den Markt gestartet. Meine vorhandenen Kontakte haben dafür gesorgt, dass ich nicht ohne Aufträge beginnen musste. Über Website und Werbematerialien können mich zusätzlich Kunden finden, die mich aus meinem bisherigen Netzwerk noch nicht kennen.
Für größere Projekte kann ich auf erfahrene Fachkräfte und Kontakte aus meinem beruflichen Umfeld zurückgreifen. Wenn die Auftragslage dauerhaft wächst, möchte ich daraus feste Arbeitsplätze entwickeln. Mir ist wichtig, den Betrieb Schritt für Schritt aufzubauen, statt mich am Anfang mit unnötig hohen laufenden Kosten zu belasten.
Die Krankheit und die Kündigung waren zunächst ein harter Bruch. Heute sehe ich darin den Moment, in dem ich entschieden habe, meine Erfahrung nicht länger nur für andere Unternehmen einzusetzen. Ich stehe weiterhin selbst auf der Baustelle und arbeite praktisch mit – aber jetzt trage ich auch die Verantwortung dafür, was aus meinem eigenen Betrieb wird.
Ich habe zwanzig Jahre lang gebaut, was andere geplant haben. Heute plane und baue ich unter meinem eigenen Namen.
Radu Milovan
Radu Milovan Galabau und Gartenpflege
Sörgenloch
www.galabau-milovan.de
Ich sollte gegründet haben, obwohl ich noch gar nicht gegründet hatte
Der schwierigste Teil meiner Gründung begann nicht mit einem Kunden oder mit einer Kalkulation. Er begann mit einem Bescheid. Mein Arbeitslosengeld wurde aufgehoben, weil ich angeblich bereits selbstständig sei. Kurz darauf wurde auch mein beantragtes Gründungscoaching abgelehnt – mit der Begründung, ich sei durch die Gründung nicht mehr arbeitslos.
Das Problem war nur: Ich hatte zu diesem Zeitpunkt weder mein Gewerbe entsprechend umgemeldet noch die behauptete hauptberufliche Selbstständigkeit aufgenommen oder entsprechende Einnahmen erzielt.
Meine Ausgangslage
Ich habe viele Jahre in der Nutzfahrzeugbranche gearbeitet, zuletzt als technischer Betriebsleiter. Werkstätten, Speditionen und schwere Nutzfahrzeuge kenne ich aus dem Berufsalltag. Zusätzlich habe ich mich zum geprüften Sachverständigen weitergebildet und bin als Havariekommissar eingetragen.
Daraus entstand meine Idee für ein eigenes Kfz-Sachverständigen- und Havariebüro. Neben klassischen Schadens- und Wertgutachten wollte ich mich besonders auf Lkw, Nutzfahrzeuge, Sonderfahrzeuge sowie Transport- und Warenschäden konzentrieren. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Technik und Logistik liegt meine Erfahrung.
Ich hatte bereits erheblich investiert: rund 6.000 Euro aus eigenen Mitteln in Weiterbildungen und weitere 8.000 Euro in technische Ausstattung. Mein Gewerbe bestand im Nebenerwerb. Bevor ich es hauptberuflich ausbaue, wollte ich die wirtschaftliche Planung sauber machen und die Fördermöglichkeiten klären.
Ende März 2026
Nach dem Ende meines vorherigen Arbeitsverhältnisses meldete ich mich arbeitslos. Gemeinsam mit Firmenkompass bereitete ich den Antrag auf ein AVGS-gefördertes Gründungscoaching vor. Im Coaching sollten Businessplan und Finanzplanung entstehen. Danach wollte ich den Gründungszuschuss beantragen und abgesichert in die hauptberufliche Selbstständigkeit starten.
1. Mai 2026
In meinen Unterlagen hatte ich angegeben, dass ich beabsichtige, zu diesem Datum zu gründen. Offenbar wurde aus dieser Absicht bei der Agentur für Arbeit eine bereits vollzogene Gründung. Mein Arbeitslosengeld wurde aufgehoben, obwohl keine entsprechende Gewerbeummeldung, keine hauptberufliche Tätigkeit und keine dazugehörigen Einnahmen vorlagen. Kurz darauf kam auch die Ablehnung des AVGS.
Für mich war die Situation kaum nachvollziehbar. Ich wollte mich mithilfe des Coachings auf die Gründung vorbereiten und wurde gleichzeitig behandelt, als hätte ich bereits vollständig gegründet. Damit standen plötzlich Arbeitslosengeld, Coaching und der später geplante Gründungszuschuss infrage.
Die Belastung war zusätzlich groß, weil parallel noch eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung mit meinem früheren Arbeitgeber lief. Ich hatte viel eigenes Geld investiert und wollte beruflich neu anfangen. Stattdessen sah es so aus, als könnte mein Vorhaben an einem falschen Ablauf scheitern.
Der Abend, an dem sich mein Fall gedreht hat
Ich wandte mich direkt an Firmenkompass. Maximilian hat noch am selben Abend meine Bescheide und den bisherigen Ablauf geprüft. Wir haben gemeinsam herausgearbeitet, was tatsächlich vorlag: keine Gewerbeummeldung, keine entsprechenden Einnahmen, keine aufgenommene hauptberufliche Tätigkeit – und ich stand dem Arbeitsmarkt weiterhin zur Verfügung.
Daraufhin wurde ein ausführliches Schreiben an die Agentur für Arbeit vorbereitet. Darin wurde um erneute Prüfung des Aufhebungsbescheids gebeten und dargestellt, warum die Annahme einer bereits aufgenommenen Selbstständigkeit nicht meiner tatsächlichen Situation entsprach. Gleichzeitig wurde erläutert, warum das beantragte Coaching gerade der Vorbereitung meiner Gründung dienen sollte.
Danach kam Bewegung in die Sache. Ich erhielt einen neuen Gesprächstermin, mein Fall wurde erneut betrachtet, ich kam zurück in den Leistungsbezug und bekam schließlich den AVGS für das individuelle Gründungscoaching.
Endlich ging es um mein Unternehmen
Im Coaching mit Michael Wild konnte ich mich endlich mit dem beschäftigen, worum es ursprünglich ging: meinem Geschäftsmodell und der wirtschaftlichen Planung für Schnelle-Gutachten. Meine fachlichen Leistungen standen bereits fest. Wir mussten daraus ein belastbares Unternehmen machen – mit realistischen Auftragsannahmen, Preisgestaltung, laufenden Kosten und einer nachvollziehbaren Umsatzentwicklung für die ersten Monate.
Dabei haben wir meine Spezialisierung weiter geschärft. Schnelle-Gutachten sollte nicht bei klassischen Blechschäden an Pkw stehen bleiben. Mein Schwerpunkt liegt auf schweren Nutzfahrzeugen, Zugmaschinen, Aufliegern und Sonderfahrzeugen, ergänzt um Transport- und Warenschäden, Beweissicherungen und komplexe Schadenfälle aus Verkehr und Logistik.
Gerade bei Nutzfahrzeugen können lange Standzeiten für Unternehmen schnell teuer werden. Deshalb sind schnelle Reaktion, präzise Dokumentation und Verständnis für technische sowie betriebliche Zusammenhänge entscheidend. Durch meine berufliche Erfahrung kann ich solche Fälle nicht nur aus Gutachtersicht betrachten, sondern auch aus der Perspektive von Werkstätten, Fuhrparks und Speditionen.
Nach dem Coaching
Mein Antrag auf Gründungszuschuss wurde bewilligt. Damit hatte ich nach dem schwierigen Start sowohl die fachliche Vorbereitung als auch die finanzielle Absicherung für die Aufbauphase.
Der erste Monat
Dann ging alles schneller als geplant. Bereits im ersten Monat meiner hauptberuflichen Selbstständigkeit habe ich den Umsatz erreicht, den wir in der Finanzplanung erst für den fünften Monat vorgesehen hatten. Unsere bewusst vorsichtige Planung wurde damit direkt nach dem Start deutlich übertroffen.
Inzwischen ist meine Auftragslage so gut, dass ich bereits über den nächsten Schritt nachdenke. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werde ich absehbar Unterstützung brauchen und möglicherweise erste Mitarbeiter einstellen. Parallel führe ich Gespräche mit Kooperationspartnern, um ein verlässliches Netzwerk rund um die Schadenabwicklung aufzubauen.
Heute erstelle ich mit Schnelle-Gutachten Schadensgutachten, Wertgutachten und Beweissicherungen für Pkw, Transporter, Lkw und Sonderfahrzeuge. Dazu kommen Transport- und Warenschäden sowie komplexe Fälle aus der Logistik.
Wenn ich heute auf den Start zurückblicke, war ausgerechnet die schwierigste Phase der Wendepunkt. Ich hätte nach Aufhebung und Ablehnung aufgeben können. Stattdessen wurde meine tatsächliche Situation noch einmal geprüft. Am Ende bekam ich den AVGS, den Gründungszuschuss – und konnte das Unternehmen aufbauen, das ich ursprünglich in Ruhe vorbereiten wollte.
Ich sollte gegründet haben, ohne gegründet zu haben – und stand plötzlich ohne Arbeitslosengeld und ohne Coaching da. Firmenkompass hat noch am selben Abend meine Bescheide geprüft und dafür gesorgt, dass mein Fall neu bewertet wurde. Am Ende hatte ich den AVGS und den Gründungszuschuss. Dass ich im ersten Monat den Umsatz erreicht habe, der erst für den fünften geplant war, ist für mich die Antwort auf diesen Start.
Thomas Schnelle
Schnelle-Gutachten
Kfz-Sachverständigen- und Havariebüro
www.schnellegutachten.de
