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Mikrokredit für Gründer: Was nach dem Ende des Mikrokreditfonds bleibt

Für eine kleine Gründung reichen oft wenige Tausend Euro: ein Laptop, Werkzeug, ein erstes Warenlager. Genau dafür gab es den Mikrokreditfonds Deutschland, doch der Bund vergibt seit Juli 2026 keine neuen Kredite mehr. Hier erfährst du, welche Mikrodarlehen die Länder anbieten, was sie kosten, wie der Antrag läuft und welche Alternativen du hast.

Das Wichtigste in Kürze

30.06.2026
Ende der Neukredite beim Mikrokreditfonds Deutschland
3.000–50.000 €
übliche Spanne der Mikrodarlehen der Länder
25.000 €
bisheriger Höchstbetrag beim Mikrokreditfonds
5.000 €
höchster Zuschuss für Sachgüter nach § 16c SGB II
  • Bund: Der Mikrokreditfonds Deutschland vergibt seit Juli 2026 keine neuen Kredite, ein Nachfolger fehlt.
  • Länder: Viele Förderbanken bieten eigene Mikrodarlehen, oft ohne bankübliche Sicherheiten.
  • Ablauf: meist Beratung bei einer Kammer oder Gründungsstelle, dann Antrag bei der Förderbank, immer vor Beginn des Vorhabens.
  • Kosten: Die Zinsen sind meist günstiger als bei einem normalen Bankkredit und ändern sich laufend. Den tagesaktuellen Satz nennt dir das Förderinstitut.
  • Alternativen: KfW StartGeld, Bürgschaft ohne Bank, Leistungen des Jobcenters nach § 16c SGB II.

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Gibt es den Mikrokreditfonds Deutschland noch?

Nein, der Mikrokreditfonds Deutschland vergibt keine neuen Kredite mehr. Die Bundesregierung hat laut ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/6875) entschieden, die Kreditvergabe über den 30. Juni 2026 hinaus nicht zu verlängern.

Der Fonds sicherte seit 2010 Kredite bis 25.000 € für kleine Unternehmen ohne ausreichenden Zugang zu Bankkrediten ab. Als Gründe für das Ende nennt die Bundesregierung vor allem gestiegene Prüf- und Dokumentations­pflichten. Ein Antrag im Bundestag, den Fonds fortzuführen, hat daran bisher nichts geändert.

Hast du schon einen Kredit aus dem Mikrokreditfonds, läuft er in der Regel nach deinem Vertrag weiter. Fragen zur Abwicklung beantwortet dein Mikrofinanzinstitut. In älteren Businessplänen taucht der Fonds noch als Finanzierungsweg auf. Ersetze ihn dort durch ein Programm, das es heute noch gibt.

Was ist ein Mikrokredit?

Ein Mikrokredit ist ein kleines Darlehen für Gründungen und Kleinstunternehmen, die bei der Hausbank keinen Kredit bekommen oder nur einen kleinen Betrag brauchen. Typisch sind Beträge von wenigen Tausend Euro bis etwa 50.000 €.

Gedacht sind Mikrokredite für Investitionen und Betriebsmittel zum Start: Ausstattung, Werkzeug, Fahrzeug, Software, ein erstes Warenlager oder die Lücke bis zu den ersten Zahlungseingängen. Der große Vorteil gegenüber einem normalen Bankkredit: Viele Programme verlangen keine banküblichen Sicherheiten, weil die Förderbank das Risiko trägt. Entscheidend sind ein tragfähiges Konzept und eine positive Prüfung deines Vorhabens.

Welche Mikrodarlehen bieten die Länder an?

Mikrodarlehen bieten heute vor allem die Förderbanken der Länder an, jedes Land mit eigenen Beträgen und Bedingungen. Die Tabelle zeigt alle Mikrodarlehen aus unserer Förderdatenbank, Land für Land. Gibt es in einem Land kein eigenes Programm, steht dort das nächstpassende Darlehen. Zinssätze nennen wir nicht, weil sie sich laufend ändern. Maßgeblich ist der Satz am Tag der Zusage, den du beim Förderinstitut erfährst.

LandProgrammBetragTrägerOffizielle Seite
Baden-WürttembergKein eigenes Mikrodarlehen in unserer Datenbank. Nächstpassend: L-Bank Startfinanzierung und GründungsfinanzierungStartfinanzierung 80: max. 200.000 € je Unternehmer, max. 800.000 € je Unternehmen (seit 01.12.2025)L-Bankl-bank.de
BayernKein eigenes Mikrodarlehen in unserer Datenbank. Nächstpassend: LfA Startkredit und UniversalkreditGründungskredit Smart: bis 150.000 € je Antragsteller, 80 % LfA-Haftungsfreistellung, auch Nebenerwerb. Gründu…LfA Förderbank Bayernlfa.de
BerlinIBB Mikrokredit BerlinBis 50.000 €, Laufzeit 6 Jahre, 1 Jahr tilgungsfrei, quartalsweise TilgungInvestitionsbank Berlinibb.de
BrandenburgBrandenburg-Kredit Mikro und Gründungsfinanzierung ILBBrandenburg-Kredit Mikro: 2.000–25.000 € für Investitionen und BetriebsmittelILBilb.de
BremenStarthilfe und Mikrokredit Bremen (BAB)EFRE-Mikrodarlehen: Gründungen bis 50.000 € (Kapitalbedarf bis 100.000 €), bestehende Unternehmen bis 100.000 …Bremer Aufbau-Bankstarthaus-bremen.de
HamburgHamburg-Kredit Mikro5.000–25.000 € (bis 5. Geschäftsjahr) bzw. 5.000–40.000 € (etablierte Unternehmen)IFB Hamburgifbhh.de
HessenHessen-Mikrodarlehen3.000–35.000 €, Laufzeit 7 JahreWIBankstarthub-hessen.de
Hessen-MikroCrowd3.000–35.000 € Mikrodarlehen + max. 1.000 € TilgungszuschussWIBank + Crowdfunding-Plattformstarthub-hessen.de
Mecklenburg-VorpommernMikrodarlehen Mecklenburg-VorpommernBis 25.000 €, max. 6 Jahre, 1 Jahr tilgungsfreiGSA Schwerin (ESF Plus)foerderdatenbank.de
NiedersachsenMikroSTARTer Niedersachsen5.000–40.000 €, Laufzeit 7 Jahre, 12 Monate tilgungsfrei, 100 % Auszahlung, keine banküblichen SicherheitenNBanknbank.de
Nordrhein-WestfalenNRW.MikrodarlehenBis 50.000 €, bis 100 % des BedarfsNRW.BANK / STARTERCENTER NRWnrwbank.de
Rheinland-PfalzKein eigenes Mikrodarlehen in unserer Datenbank. Nächstpassend: ISB Mittelstandskredit (665-667)Investitionskredite bis 5 Mio. €ISB (über Hausbank)isb.rlp.de
SaarlandStartkapital-Programm des Saarlandes2.500–25.000 €, bis 10 Jahre, 2 Jahre tilgungsfreiSIKB (über Hausbank)foerderdatenbank.de
SachsenMikrodarlehen Sachsen (SAB)5.000–30.000 €, bis 80 % der förderfähigen KostenSächsische Aufbaubanksab.sachsen.de
Sachsen-AnhaltKein eigenes Mikrodarlehen in unserer Datenbank. Nächstpassend: IB-Gründungsdarlehen (Sachsen-Anhalt IMPULS)10.000–500.000 €, Laufzeit bis 15 JahreInvestitionsbank Sachsen-Anhaltfoerderdatenbank.de
Schleswig-HolsteinIB.SH Gründungsfinanzierung und MikrokreditIB.SH Mikrokredit: 3.000–35.000 €, Laufzeit 7 Jahre, 12 Monate tilgungsfrei, Sondertilgung kostenfreiInvestitionsbank Schleswig-Holsteinib-sh.de
ThüringenThüringer Mikrodarlehen5.000–35.000 €, Laufzeit max. 7 Jahre, bis 12 Monate tilgungsfrei, keine Bearbeitungsgebühr, keine Sicherheite…Thüringer Aufbaubank / ThEx Enterpriseaufbaubank.de

Automatisch aus unserer Förderdatenbank, nur Programme mit Prüfdatum innerhalb der letzten 120 Tage, zuletzt geprüft im Oktober 2026. Zinsen nennen wir bewusst nicht: Sie ändern sich laufend, den tagesaktuellen Satz findest du auf der offiziellen Seite des Förderinstituts.

Auf ein Mikrodarlehen besteht kein Rechtsanspruch, die Förderbank entscheidet im Einzelfall. Welche Programme in deinem Bundesland gelten, findest du in unserer Förderdatenbank, zum Beispiel mit dem Filter Hessen. Mehr zu den Förderbanken der Länder steht im Ratgeber Landesförderbanken.

Welche Bedingungen stellen die Förderbanken?

Die Förderbanken verlangen fast immer eine Beratung vor dem Antrag, ein tragfähiges Konzept und dass du mit dem Vorhaben noch nicht begonnen hast. Im Detail unterscheiden sich die Programme deutlich:

  • Nordrhein-Westfalen: Pflichtberatung im STARTERCENTER NRW mit positivem Votum vor dem Antrag. Sicherheiten sind laut NRW.BANK nicht erforderlich.
  • Niedersachsen: Erstberatung sowie Stellungnahme einer fachkundigen Stelle, Antrag im Kundenportal der NBank. Voraussetzungen und Sicherheiten nennt die aktuelle Produktinformation auf nbank.de.
  • Sachsen: 20 % Eigenanteil aus eigenen Mitteln oder Sacheinlagen, nur im Haupterwerb, keine Sicherheiten. Beginnen darfst du erst nach der Eingangsbestätigung der SAB.
  • Hamburg: schriftliche Bestätigung einer Bank, dass sie das Vorhaben nicht finanziert, keine negativen SCHUFA-Einträge, notarielles Schuldanerkenntnis.
  • Hessen: Beratung bei einem Kooperationspartner wie einer IHK oder Handwerkskammer, keine banküblichen Sicherheiten, aber ein notariell beglaubigtes Schuldversprechen. Für dasselbe Vorhaben darfst du nicht schon das KfW StartGeld bekommen haben.

Wie läuft der Antrag für ein Mikrodarlehen?

Der Antrag läuft meist in zwei Stufen: erst Beratung bei einer Kammer oder Gründungsstelle, dann Antrag bei der Förderbank des Landes. Eine Hausbank brauchst du dafür in vielen Ländern nicht.

  1. Programm finden. Prüf, welches Mikrodarlehen dein Bundesland anbietet und ob dein Vorhaben dazu passt.
  2. Businessplan und Finanzplan erstellen. Auch für kleine Beträge willst du zeigen können, wofür du das Geld brauchst und wie du es zurückzahlst.
  3. Beratungsgespräch. In vielen Ländern Pflicht, etwa im STARTERCENTER NRW oder bei einem Kooperationspartner der WIBank in Hessen.
  4. Antrag vor Beginn. Online im Portal der Förderbank oder über die beratende Stelle, bevor du kaufst oder Verträge unterschreibst.
  5. Zusage und Auszahlung. Nach Zusage folgen je nach Land Identifizierung und notarielles Schuldanerkenntnis, dann die Auszahlung.
  6. Verwendungsnachweis. In Sachsen und Hessen bestätigst du innerhalb von zwölf Monaten, wofür du das Geld verwendet hast.

Welche Alternativen gibt es zum Mikrokredit?

Die wichtigste Alternative zum Mikrokredit ist der ERP-Gründerkredit StartGeld der KfW, weil er keinen Mindestbetrag hat. Du beantragst ihn über eine Bank, die KfW stellt die Bank zu 80 % von der Haftung frei. Details stehen im Ratgeber KfW-Gründerkredit.

  • Bürgschaft ohne Bank: Fehlen Sicherheiten für einen Bankkredit, bürgt eine Bürgschaftsbank laut Existenz­gründungsportal schon ab ca. 5.000 €. Mehr im Ratgeber Bürgschaftsbank.
  • Mikromezzaninkapital: eine stille Beteiligung über die Mittelständischen Beteiligungs­gesellschaften der Länder, mit besonderen Konditionen für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Aktuelle Konditionen nennt die Mittelständische Beteiligungs­gesellschaft deines Landes.
  • Leistungen des Jobcenters: Beziehst du Grundsicherung (früher Bürgergeld), kann das Jobcenter nach § 16c SGB II Darlehen und Zuschüsse für notwendige Sachgüter gewähren. Zuschüsse dürfen 5.000 € nicht übersteigen.
  • Kleiner starten: Prüf, ob du mit gebrauchter Ausstattung, Miete statt Kauf oder einem schlankeren Angebot weniger Kapital brauchst. Den Bedarf ermittelst du mit dem Rechner Gründungskosten.

Einen Überblick über alle Wege von Eigenkapital bis Investor gibt der Ratgeber Finanzierung der Gründung.

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Was gilt, wenn du aus der Arbeitslosigkeit gründest?

Wenn du aus der Arbeitslosigkeit gründest, kannst du ein Mikrodarlehen mit einem Zuschuss für deinen Lebensunterhalt kombinieren. Der Zuschuss trägt deine privaten Kosten, das Darlehen die Investitionen.

Mit einem AVGS Gründercoaching erarbeitest du zuerst Businessplan und Finanzplan, die du für das Mikrodarlehen ohnehin brauchst. Mit Arbeitslosengeld kannst du danach den Gründungszuschuss beantragen, dafür brauchst du unter anderem mindestens 150 Tage Restanspruch und die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle (§ 93 SGB III). Mit Grundsicherung kommt das Einstiegsgeld infrage, dazu Leistungen nach § 16c SGB II. Über alle diese Leistungen entscheiden Agentur für Arbeit oder Jobcenter im Einzelfall.

Sprich mit dem Jobcenter ab, bevor du einen Kredit aufnimmst. So vermeidest du Überraschungen bei der Anrechnung auf die Grundsicherung.

Wie bereitest du den Antrag mit uns vor?

Gut vorbereitet bist du, wenn du deinen Kapitalbedarf genau kennst und zeigen kannst, wie du die Raten aus dem laufenden Geschäft zahlst. Bei kleinen Beträgen unterschätzen viele die Bedeutung des Finanzplans, doch die beratende Stelle prüft ihn genauso gründlich.

  • Kapitalbedarf mit Angeboten für alle Anschaffungen belegt
  • Liquiditätsplan für mindestens zwölf Monate mit Zins und Tilgung
  • Programm und Beratungsstelle in deinem Bundesland geklärt
  • SCHUFA-Auskunft geprüft, offene Einträge geklärt
  • Noch nichts gekauft und keine Verträge für das Vorhaben unterschrieben

Im AVGS Gründercoaching von Firmenkompass klären wir in Modul 4 Finanzierung, welches Darlehen zu dir passt, und bereiten Antrag sowie Beratungsgespräch vor. Ob ein Gutschein bewilligt wird, entscheidet die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter im Einzelfall, über das Darlehen die Förderbank. Lass uns im kostenlosen Erstgespräch über deine Finanzierung sprechen. Diese Seite ersetzt keine Finanz- oder Rechtsberatung.

Dr. Michael SendkerFragen dazu? Dein CoachDr. Michael SendkerCoach für Betriebswirtschaft und Finanzplanung
Maximilian Ossot

Maximilian Ossot, Mitgründer von Firmenkompass, verantwortet die Ratgeber-Redaktion und hat diesen Ratgeber fachlich geprüft. Die Inhalte stimmen wir mit unseren Coaches ab. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung; über Förderungen entscheiden Agentur für Arbeit und Jobcenter im Einzelfall.

Kurz beantwortet

Gibt es den Mikrokreditfonds Deutschland noch?

Nein, der Mikrokreditfonds Deutschland vergibt keine neuen Kredite mehr. Die Bundesregierung hat entschieden, die Kreditvergabe über den 30. Juni 2026 hinaus nicht zu verlängern. Ein Nachfolgeprogramm des Bundes gibt es nicht.

Wo bekomme ich jetzt einen Mikrokredit?

Mikrokredite gibt es jetzt vor allem bei den Förderbanken der Länder. Beispiele sind das NRW.Mikrodarlehen, der MikroSTARTer Niedersachsen, das Mikrodarlehen der Sächsischen Aufbaubank, der Hamburg-Kredit Mikro und das Hessen-Mikrodarlehen. Beträge, Zins und Voraussetzungen unterscheiden sich je Land.

Brauche ich für ein Mikrodarlehen Sicherheiten?

Für die meisten Mikrodarlehen der Länder brauchst du keine banküblichen Sicherheiten. Manche Förderbanken verlangen aber ein notarielles Schuldanerkenntnis oder Schuldversprechen, bei Gesellschaften auch eine Bürgschaft der Gesellschafter. Das steht jeweils in den Konditionen.

Wie hoch ist ein Mikrokredit?

Ein Mikrokredit der Länder liegt meist zwischen 3.000 und 50.000 Euro. Das NRW.Mikrodarlehen reicht bis 50.000 Euro, der MikroSTARTer Niedersachsen bis 40.000 Euro, das Hessen-Mikrodarlehen bis 35.000 Euro.

Bekomme ich einen Mikrokredit mit negativer SCHUFA?

Mit negativen SCHUFA-Einträgen ist ein Mikrodarlehen schwer zu bekommen. Hamburg schließt negative Einträge ausdrücklich aus, Hessen verlangt eine Auskunft ohne unerledigte Negativmerkmale. Kläre offene Einträge deshalb vor dem Antrag.

Kann ich einen Mikrokredit neben dem Gründungszuschuss nutzen?

Ja, ein Mikrodarlehen und der Gründungszuschuss schließen sich nicht grundsätzlich aus, weil der Zuschuss deinen Lebensunterhalt sichert und der Kredit die Investitionen finanziert. Über den Gründungszuschuss entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall, über das Darlehen die Förderbank.

Gibt es Mikrokredite auch für den Nebenerwerb?

Ob ein Mikrokredit auch den Nebenerwerb fördert, hängt vom Programm ab. Das Mikrodarlehen der Sächsischen Aufbaubank fördert zum Beispiel nur Gründungen im Haupterwerb. Prüf die Bedingungen deines Landes vor dem Antrag.

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Maximilian Ossot
Maximilian OssotMitgründer, Vertrieb und Unternehmens­entwicklung
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