Gründerlexikon: 258 Begriffe von A bis Z
Fachbegriffe rund um Gründung, Förderung, Steuern und Absicherung, kurz erklärt mit einem Satz aus dem passenden Ratgeber. Für die Details führt dich jeder Eintrag direkt zum ausführlichen Artikel mit Quellen.
A
- Abmahnung
Eine Abmahnung ist eine Rüge, mit der du als Arbeitgeber ein konkretes Fehlverhalten beanstandest und für den Wiederholungsfall Konsequenzen androhst, bis hin zur Kündigung.
Mehr im Ratgeber: Abmahnung- Abschreibung
Eine Abschreibung verteilt die Kosten einer Anschaffung über die Jahre, in denen du sie nutzt. Steuerlich heißt sie Absetzung für Abnutzung, kurz AfA (§ 7 EStG).
Mehr im Ratgeber: Abschreibung (AfA)- AGB
AGB sind Vertragsbedingungen, die für viele Verträge vorformuliert sind und die du deinen Kunden beim Vertragsschluss stellst.
Mehr im Ratgeber: AGB- AGB im Onlineshop
AGB im Onlineshop sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die du allen Kunden beim Kauf stellst, um wiederkehrende Fragen wie Vertragsschluss, Zahlung, Lieferung und Eigentumsvorbehalt einheitlich zu regeln.
Mehr im Ratgeber: AGB im Onlineshop- AI Act
Der EU AI Act ist die Verordnung (EU) 2024/1689, die europaweit einheitliche Regeln für die Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen festlegt.
Mehr im Ratgeber: EU AI Act- Alltagsbegleitung
Für eine Alltagsbegleitung auf eigene Rechnung brauchst du in der Regel zunächst nur eine Gewerbeanmeldung (§ 14 GewO).
Mehr im Ratgeber: Selbstständig in der Alltagsbegleitung- Altersrente
Neben einer Altersrente darfst du seit 1. Januar 2023 unbegrenzt hinzuverdienen.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Rentner- Altersvorsorge
Altersvorsorge heißt dabei nicht nur „Rente mit 67“. Gemeint ist alles, was dir im Alter ein regelmäßiges Einkommen sichert.
Mehr im Ratgeber: Altersvorsorge für Selbstständige- Angehörigen-Arbeitsverhältnis
Ein Angehörigen-Arbeitsverhältnis ist ein ganz normales Arbeitsverhältnis, bei dem Arbeitgeber und beschäftigte Person verwandt oder verheiratet sind.
Mehr im Ratgeber: Ehepartner im Betrieb- Arbeitsvertrag
Ein Arbeitsvertrag ist auch mündlich wirksam, du musst die wesentlichen Arbeitsbedingungen aber nach dem Nachweisgesetz schriftlich oder in Textform festhalten und aushändigen.
Mehr im Ratgeber: Arbeitsvertrag- Arbeitszeugnis
In ein qualifiziertes Arbeitszeugnis gehören die Eckdaten der Beschäftigung, eine Beschreibung der Aufgaben, eine Bewertung von Leistung und Verhalten sowie ein Schluss.
Mehr im Ratgeber: Arbeitszeugnis- Aufbewahrungsfristen
Aufbewahrungsfristen sind gesetzlich festgelegte Zeiträume, in denen Unternehmen Bücher, Belege und Geschäftsbriefe geordnet aufheben müssen, damit Finanzamt oder Gerichte Geschäftsvorfälle später nachvollziehen können.
Mehr im Ratgeber: Aufbewahrungsfristen- Aufenthaltstitel
Für viele Aufenthaltstitel ist wichtig, dass du deinen Lebensunterhalt selbst sichern kannst, etwa bei einer Verlängerung oder beim Antrag auf eine Niederlassungserlaubnis.
Mehr im Ratgeber: Gründen ohne deutschen Pass- Auftragsverarbeitung
Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung brauchst du, wenn der KI-Anbieter personenbezogene Daten in deinem Auftrag und nach deinen Weisungen verarbeitet (Art. 28 DSGVO).
Mehr im Ratgeber: KI-Tools und Datenschutz
B
- Bäckerei
Für eine Bäckerei oder Konditorei brauchst du die Eintragung in die Handwerksrolle, eine Gewerbeanmeldung und die Registrierung als Lebensmittelbetrieb.
Mehr im Ratgeber: Bäckerei eröffnen- Bankkredit
Als Gründer bekommst du einen Kredit, indem du deiner Hausbank mit Businessplan samt Finanzplan zeigst, dass dein Vorhaben trägt und du Zins sowie Tilgung aus dem laufenden Geschäft zahlen kannst.
Mehr im Ratgeber: Kredit für Gründer- Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist ein Bundesgesetz, das bestimmte Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher, darunter Onlineshops, seit dem 28. Juni 2025 zur Barrierefreiheit verpflichtet.
Mehr im Ratgeber: Barrierefreiheit (BFSG)- Basistarif
Basistarif und Notlagentarif sind Sicherheitsnetze innerhalb der PKV. Der Basistarif bietet Leistungen, die mit der GKV vergleichbar sind.
Mehr im Ratgeber: Private Krankenversicherung- Bauunternehmen
Ein Bauunternehmen ist kein freier Beruf, sondern immer ein Gewerbe. Entscheidend ist deshalb, welche Arbeiten du anbietest.
Mehr im Ratgeber: Bauunternehmen gründen- Berufsgenossenschaft
Die Berufsgenossenschaft ist der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Freiberufler.
Mehr im Ratgeber: Berufsgenossenschaft- Berufshaftpflicht
Gesetzlich vorgeschrieben ist die Berufshaftpflicht für Berufe, in denen Fehler Kunden besonders viel Geld kosten können und der Staat eine Zulassung oder Erlaubnis verlangt.
Mehr im Ratgeber: Berufshaftpflicht- Berufsunfähigkeitsversicherung
Für Selbstständige ist die Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig, weil kein Arbeitgeber und oft keine gesetzliche Rentenversicherung einspringt, wenn die Gesundheit dauerhaft nicht mehr mitspielt.
Mehr im Ratgeber: Berufsunfähigkeitsversicherung- Betriebshaftpflicht
Die Betriebshaftpflicht ist die Haftpflichtversicherung für dein Unternehmen: Sie springt ein, wenn du, deine Mitarbeitenden oder dein Betrieb bei der Arbeit einem anderen einen Schaden zufügen.
Mehr im Ratgeber: Betriebshaftpflicht- Betriebsnummer
Die Betriebsnummer ist eine achtstellige Nummer, mit der dich die Sozialversicherung als Arbeitgeber eindeutig erkennt.
Mehr im Ratgeber: Betriebsnummer- Betriebsprüfung
Eine Betriebsprüfung ist eine Prüfung deiner steuerlichen Verhältnisse durch das Finanzamt direkt bei dir im Betrieb.
Mehr im Ratgeber: Betriebsprüfung- Betriebsunterbrechungsversicherung
Die Betriebsunterbrechungsversicherung lohnt sich vor allem, wenn dein Umsatz an einen Ort, an Maschinen oder an Warenbestand gebunden ist und du hohe feste Kosten hast.
Mehr im Ratgeber: Betriebsunterbrechungsversicherung- Bewirtungskosten
Bewirtungskosten sind Aufwendungen für Speisen, Getränke und Genussmittel, die du Geschäftspartnern aus betrieblichem Anlass anbietest, etwa beim Geschäftsessen im Restaurant oder bei einer Besprechung mit Kunden.
Mehr im Ratgeber: Bewirtungskosten- Bilanz
Eine Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital deines Unternehmens an einem Stichtag, meist dem 31. Dezember.
Mehr im Ratgeber: Bilanz- Break-even
Eine Break-even-Analyse ermittelt die Menge oder den Umsatz, ab dem deine Erlöse alle Kosten decken. Die Formel für den Break-even lautet: Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit ergibt die nötige Menge.
Mehr im Ratgeber: Break-even-Analyse- Buchführung
Bei der einfachen Buchführung zeichnest du nur Einnahmen und Ausgaben auf, bei der doppelten bildest du jeden Geschäftsvorfall auf zwei Konten ab, mit einer Bilanz am Jahresende.
Mehr im Ratgeber: Buchführung- Bürgschaftsbank
Eine Bürgschaftsbank ist ein Förderinstitut, das gegenüber deiner Bank für einen Teil deines Kredits bürgt, wenn dir eigene Sicherheiten fehlen.
Mehr im Ratgeber: Bürgschaftsbank- Business Angel
Ein Business Angel ist ein erfahrener Unternehmer oder Manager, der sein eigenes Geld in ein junges Unternehmen steckt und dafür Anteile bekommt.
Mehr im Ratgeber: Business Angel- Business Model Canvas
Das Business Model Canvas ist eine Vorlage, mit der du dein Geschäftsmodell auf einer Seite beschreibst. Entwickelt haben es Alexander Osterwalder und Yves Pigneur, bekannt wurde es durch ihr Buch „Business Model Generation“.
Mehr im Ratgeber: Business Model Canvas- Businessplan
Ein Businessplan beschreibt dein geplantes Unternehmen inhaltlich und finanziell.
Mehr im Ratgeber: Businessplan erstellen- BWA
Die betriebswirtschaftliche Auswertung, kurz BWA, ist eine verdichtete Übersicht über Erträge, Kosten und Ergebnis deines Unternehmens, erstellt aus deiner laufenden Buchhaltung.
Mehr im Ratgeber: BWA lesen
C
- Café
Für ein Café brauchst du eine Gewerbeanmeldung, die Registrierung als Lebensmittelbetrieb und die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz, eine Gaststättenerlaubnis meist nur beim Alkoholausschank.
Mehr im Ratgeber: Café eröffnen- Catering
Gesetzlich nicht vorgeschrieben, beim Catering aber wichtig ist eine Betriebshaftpflicht, die auch Schäden durch Lebensmittel einschließt, ergänzt um eine Produkthaftpflicht.
Mehr im Ratgeber: Catering gründen- Chatbot
Ein KI-Chatbot eignet sich vor allem für häufige, wiederkehrende Fragen mit klaren Antworten, etwa zu Öffnungszeiten, Ablauf, Leistungen, Preisrahmen oder benötigten Unterlagen.
Mehr im Ratgeber: KI-Chatbot im Kundenservice- Controlling
Controlling ist das regelmäßige Vergleichen deiner geplanten mit deinen tatsächlichen Zahlen, um früh gegenzusteuern.
Mehr im Ratgeber: Controlling und Kennzahlen- Cookie-Banner
Ein Cookie-Banner ist ein Einwilligungsdialog, mit dem du Besucher vor dem Einsatz solcher Techniken informierst und ihre freiwillige Entscheidung einholst.
Mehr im Ratgeber: Cookie-Banner- Corporate Identity
Eine Corporate Identity ist das einheitliche Bild, das dein Unternehmen nach außen wie nach innen abgibt: wofür du stehst, wie du aussiehst, wie du sprichst, wie du dich gegenüber Kunden verhältst.
Mehr im Ratgeber: Corporate Identity- Coworking
Coworking-Verträge sind meist Nutzungsverträge nach den Bedingungen des Anbieters.
Mehr im Ratgeber: Büro oder Coworking- Crowdfunding
Crowdfunding ist eine Finanzierung, bei der viele Menschen jeweils kleinere Beträge für ein Projekt oder Unternehmen geben, meist über eine Internetplattform.
Mehr im Ratgeber: Crowdfunding- Cyberversicherung
Eine Cyberversicherung ist eine Versicherung für die finanziellen Folgen von Hackerangriffen, Schadsoftware, Datenverlust und Datenschutzverletzungen.
Mehr im Ratgeber: Cyberversicherung
D
- D&O-Versicherung
Eine D&O-Versicherung ist eine Vermögensschadenhaftpflicht für Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte. Die Abkürzung steht für Directors and Officers.
Mehr im Ratgeber: D&O und Geschäftsführerhaftung- Datenschutzerklärung
Die Datenschutzerklärung muss nach Art. 13 DSGVO für jede Verarbeitung auf deiner Website Verantwortlichen, Zweck, Rechtsgrundlage, Empfänger, Drittlandbezug, Speicherdauer und die Rechte der Betroffenen verständlich beschreiben.
Mehr im Ratgeber: Datenschutz Website- Deepfake
Ein Deepfake ist nach der Verordnung ein KI-erzeugter oder -manipulierter Bild-, Ton- oder Videoinhalt, der wirklichen Personen, Gegenständen, Orten, Einrichtungen oder Ereignissen ähnelt und fälschlich als echt oder wahrheitsgemäß erscheinen würde.
Mehr im Ratgeber: KI-Inhalte kennzeichnen- Digitale Produkte
Für digitale Produkte an Verbraucher gilt ein eigenes Gewährleistungsrecht in den §§ 327 ff. BGB: Das Produkt muss vertragsgemäß sein, und du musst nötige Aktualisierungen liefern.
Mehr im Ratgeber: Digitale Produkte verkaufen- Digitalisierungsförderung
Förderung für Digitalisierung kleiner Unternehmen gibt es 2026 vor allem über Programme der Bundesländer, über den ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW und über kostenlose Beratung der Mittelstand-Digital Zentren.
Mehr im Ratgeber: Digitalisierung fördern- Domain
Eine Domain ist der eindeutige Name deiner Website im Internet, etwa deinname.de, und die Registrierung sichert dir das Recht, diesen Namen für Website sowie E-Mail-Adressen zu nutzen.
Mehr im Ratgeber: Domain registrieren- Dozent
Als selbstständiger Dozent oder Nachhilfelehrer brauchst du keine Erlaubnis und keine Kammerzulassung. Unterrichtende Tätigkeit gehört nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu den freien Berufen.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Dozent- Dropshipping
Dropshipping ist ein Vertriebsmodell, bei dem du Waren in deinem Shop oder auf einem Marktplatz verkaufst, während ein Lieferant sie direkt an deine Kunden verschickt, ohne dass du ein eigenes Lager führst.
Mehr im Ratgeber: Dropshipping- Due Diligence
Eine Due Diligence ist die sorgfältige Prüfung eines Unternehmens, bevor du es kaufst. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet sinngemäß „gebotene Sorgfalt“.
Mehr im Ratgeber: Due Diligence
E
- E-Rechnung
Eine E-Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt sowie empfangen wird. Sie lässt sich maschinell verarbeiten (§ 14 Abs. 1 UStG).
Mehr im Ratgeber: E-Rechnung- Eigenkapital
Eigenkapital gehört dem Unternehmen beziehungsweise seinen Eigentümern, es muss nicht zurückgezahlt werden.
Mehr im Ratgeber: Eigenkapital und Fremdkapital- Einarbeitung
Die Einarbeitung funktioniert, wenn die neue Person nach einigen Wochen weniger fragt, mehr selbst entscheidet und offen sagt, wo es hakt.
Mehr im Ratgeber: Onboarding- Einfuhrumsatzsteuer
Die Einfuhrumsatzsteuer kommt jeweils zusätzlich hinzu.
Mehr im Ratgeber: Waren importieren und Zoll- Einkommensteuer-Vorauszahlungen
Einkommensteuer-Vorauszahlungen sind Abschläge auf die Steuer des laufenden Jahres, die das Finanzamt per Bescheid festsetzt und die du viermal im Jahr zahlst.
Mehr im Ratgeber: Einkommensteuer-Vorauszahlung- Einnahmen-Überschuss-Rechnung
Die meisten Einzelunternehmer und Freiberufler ermitteln ihren Gewinn mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung, kurz EÜR.
Mehr im Ratgeber: EÜR erstellen- Einstiegsgeld
Das Einstiegsgeld ist eine Förderung des Jobcenters nach § 16b SGB II.
Mehr im Ratgeber: Einstiegsgeld- Einzelunternehmen
Ein Einzelunternehmen ist ein Unternehmen, das eine einzelne Person betreibt.
Mehr im Ratgeber: Einzelunternehmen gründen- Elektriker
Als selbstständiger Elektriker brauchst du die Eintragung in die Handwerksrolle, weil Elektrotechniker ein zulassungspflichtiges Handwerk nach Anlage A der Handwerksordnung sind (Nr. 25).
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Elektriker- Elektronikversicherung
Eine Elektronikversicherung ist eine Sachversicherung, die elektronische Geräte deines Betriebs gegen fast alle Arten von Schäden absichert.
Mehr im Ratgeber: Elektronikversicherung- Elevator Pitch
Typische Fehler beim Elevator Pitch sind zu viel auf einmal, kein echtes Problem, Fachsprache, Übertreibungen, ein fehlender Schluss sowie zu schnelles Sprechen.
Mehr im Ratgeber: Elevator Pitch- Elterngeld
Das Elterngeld beträgt 67 Prozent deines Elterngeld-Netto vor der Geburt. Liegt dieses über 1.200 €, sinkt der Satz schrittweise auf 65 Prozent, liegt es unter 1.000 €, steigt er (§ 2 BEEG).
Mehr im Ratgeber: Elterngeld für Selbstständige- Elternzeit
Elternzeit heißt nicht, dass du gar nicht arbeiten darfst. Du darfst während der Elternzeit im Durchschnitt des Monats bis zu 32 Stunden pro Woche erwerbstätig sein, auch selbstständig (§ 15 Abs. 4 BEEG).
Mehr im Ratgeber: Selbstständig nach der Elternzeit- Erlaubnispflichtige Gewerbe
Erlaubnispflichtige Gewerbe sind Tätigkeiten, die du erst ausüben darfst, wenn eine Behörde dir vorher eine Erlaubnis erteilt hat, weil Kunden, Anleger oder die Allgemeinheit besonders geschützt werden sollen.
Mehr im Ratgeber: Erlaubnispflichtige Gewerbe- ERP-Förderkredit KMU
Der ERP-Förderkredit KMU ist ein zinsgünstiger Kredit der KfW für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Einzelunternehmer sowie Freiberufler.
Mehr im Ratgeber: ERP-Förderkredit KMU- Erstes Geschäftsjahr
Im ersten Jahr musst du vor allem die Umsatzsteuer-Voranmeldungen, die Steuervorauszahlungen sowie die Meldungen an Kammer und Berufsgenossenschaft im Blick haben.
Mehr im Ratgeber: Erstes Geschäftsjahr- Eventagentur
Für eine Eventagentur oder Hochzeitsplanung brauchst du eine Gewerbeanmeldung, die steuerliche Erfassung beim Finanzamt und die Mitgliedschaft in der IHK.
Mehr im Ratgeber: Eventagentur gründen- EXIST-Gründungsstipendium
Das EXIST-Gründungsstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das innovative Gründungsideen aus Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen in der Vorgründungsphase finanziert.
Mehr im Ratgeber: EXIST-Gründungsstipendium
F
- Fachkundige Stellungnahme
Die fachkundige Stellungnahme ist für den Gründungszuschuss in § 93 Abs. 2 SGB III geregelt, für Förderungen durch das Jobcenter in § 16c Abs. 3 SGB II.
Mehr im Ratgeber: Fachkundige Stellungnahme- Factoring
Factoring ist der laufende Verkauf deiner offenen Rechnungen an ein spezialisiertes Finanzunternehmen, den Factor.
Mehr im Ratgeber: Factoring- Fahrschule
Die größten Posten beim Start einer Fahrschule sind das Lehrfahrzeug mit Doppelbedienung, der Unterrichtsraum und die Reserve, bis die ersten Schüler zahlen.
Mehr im Ratgeber: Fahrschule gründen- Fake-Rechnungen
Gründer werden besonders oft Opfer von Fake-Rechnungen nach dem Handelsregister- oder Markeneintrag, von Branchenbuchfallen, Phishing-Mails, CEO-Fraud und manipulierten Rechnungen mit geänderter Bankverbindung.
Mehr im Ratgeber: Abzocke und Fake-Rechnungen- Ferienwohnung
Eine einzelne Ferienwohnung ist steuerlich meist eine Vermietung, eine Pension mit Frühstück und Service ist ein Gewerbe.
Mehr im Ratgeber: Ferienwohnung oder Pension gründen- FernUSG
Fernunterricht ist nach § 1 Abs. 1 FernUSG die vertraglich vereinbarte, entgeltliche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten.
Mehr im Ratgeber: FernUSG und Online-Coaching- Finanzplan
Typische Fehler im Finanzplan sind Wunschumsatz ohne Herleitung, volle Auslastung ab Monat eins, fehlender Privatbedarf, vergessene Versicherungen, übersehene Steuern, keine Reserve sowie Widersprüche zwischen Text und Zahlen.
Mehr im Ratgeber: Finanzplan erstellen- Firmenrechtsschutz
Ein Firmenrechtsschutz ist eine Rechtsschutzversicherung, die die Kosten übernimmt, wenn du als Unternehmer deine rechtlichen Interessen wahrnehmen musst.
Mehr im Ratgeber: Firmenrechtsschutz- Firmenwagen
Dein Auto gehört zwingend zum Betriebsvermögen, wenn du es zu mehr als 50 % für deinen Betrieb nutzt. Nutzt du das Auto zu mindestens 10 % und höchstens 50 % betrieblich, darfst du es freiwillig dem Betrieb zuordnen (gewillkürtes Betriebsvermögen).
Mehr im Ratgeber: Firmenwagen- Fixkosten
Typische Fixkosten bei Gründungen sind Raumkosten, Versicherungen, Software, Steuerberatung, Fahrzeug, Abschreibungen und Zinsen.
Mehr im Ratgeber: Fixkosten und variable Kosten- Foodtruck
Für den Foodtruck ist die Kfz-Haftpflicht gesetzlich vorgeschrieben (§ 1 PflVG).
Mehr im Ratgeber: Imbiss und Foodtruck eröffnen- Förderung von Unternehmensberatungen
Die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für KMU ist ein Zuschuss des Bundes zu den Kosten einer externen Beratung zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen oder organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.
Mehr im Ratgeber: BAFA Unternehmensberatung- Forschungszulage
Das Gesetz zur Forschungszulage beschreibt es so: Begünstigt sind Grundlagenforschung, industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung, nicht aber reine Marktentwicklung eines fertigen Produkts (§ 2 FZulG).
Mehr im Ratgeber: Innovationsförderung- Fotograf
Als Fotograf kommst du in die Künstlersozialkasse, wenn deine Arbeit künstlerisch oder publizistisch ist und du sie selbstständig sowie erwerbsmäßig ausübst (§ 1 KSVG).
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Fotograf- Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
Typische Fehler beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung sind eine verpasste Frist, eine zu allgemeine Tätigkeitsbeschreibung, ein geschönter Gewinn, die Kleinunternehmerregelung ohne Vergleichsrechnung sowie eine vergessene Ist-Versteuerung.
Mehr im Ratgeber: Steuerliche Erfassung ELSTER- Franchise
Beim Franchise führst du als Franchisenehmer ein rechtlich selbstständiges Unternehmen nach dem Konzept eines Franchisegebers.
Mehr im Ratgeber: Franchise gründen- Freiberufler
Ob du Freiberufler bist, entscheidet das Finanzamt. Der freie Beruf ist die Ausnahme, die du belegen musst.
Mehr im Ratgeber: Freiberufler oder Gewerbe- Freiwillige Arbeitslosenversicherung
Die freiwillige Arbeitslosenversicherung ist eine gesetzliche Möglichkeit für Selbstständige, in der Arbeitslosenversicherung zu bleiben und so einen Anspruch auf Arbeitslosengeld aufzubauen oder zu erhalten.
Mehr im Ratgeber: Freiwillige Arbeitslosenversicherung- Friseursalon
Für einen eigenen Friseursalon brauchst du die Eintragung in die Handwerksrolle, weil Friseure ein zulassungspflichtiges Handwerk sind (Anlage A Nr. 38 HwO).
Mehr im Ratgeber: Friseursalon eröffnen- Fußpflege
Kosmetische Fußpflege ist ein Gewerbe, das du beim Gewerbeamt anmeldest (§ 14 GewO). Eine besondere Erlaubnis brauchst du nicht.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig in der Fußpflege
G
- GaLaBau
Im GaLaBau sind die Unfallversicherung bei der SVLFG und eine Betriebshaftpflicht die wichtigsten Absicherungen.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig im Garten- und Landschaftsbau- GbR
Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist der Zusammenschluss von mindestens zwei Personen, die sich vertraglich verpflichten, einen gemeinsamen Zweck zu fördern (§ 705 BGB).
Mehr im Ratgeber: GbR gründen- Gefährdungsbeurteilung
Die Gefährdungsbeurteilung ist die systematische Prüfung, welche Gefahren die Arbeit in deinem Betrieb mit sich bringt und was du dagegen tust (§ 5 ArbSchG).
Mehr im Ratgeber: Arbeitsschutz im Kleinbetrieb- Gerichtliches Mahnverfahren
Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein vereinfachtes Gerichtsverfahren, mit dem du eine Geldforderung in Euro durchsetzen kannst, ohne zu klagen (§ 688 ZPO). Am Ende steht ein Vollstreckungsbescheid, mit dem du die Forderung wie mit einem Urteil vollstrecken lassen kannst.
Mehr im Ratgeber: Gerichtliches Mahnverfahren- Geschäftliche E-Mail-Adresse
Eine geschäftliche E-Mail-Adresse ist eine Adresse, die auf deine eigene Domain endet, etwa [email protected].
Mehr im Ratgeber: Geschäftliche E-Mail- Geschäftsadresse
Ein virtuelles Büro ist als Geschäftsadresse nur tragfähig, wenn dort Post sicher zugestellt werden kann und du dort tatsächlich erreichbar bist.
Mehr im Ratgeber: Geschäftsadresse- Geschäftskonto
Ein Geschäftskonto ist nur für Kapitalgesellschaften wie UG oder GmbH praktisch Pflicht, für Einzelunternehmer und Freiberufler nicht.
Mehr im Ratgeber: Geschäftskonto- Gesellschafter-Geschäftsführer
Ein Gesellschafter-Geschäftsführer ist eine Person, die an einer UG oder GmbH beteiligt ist und sie zugleich als Geschäftsführer leitet.
Mehr im Ratgeber: Gesellschafter-Geschäftsführer- Gewährleistung
Juristisch heißt die Gewährleistung „Mängelhaftung“ oder „Mängelrechte“ (§§ 434 ff. BGB).
Mehr im Ratgeber: Gewährleistung und Garantie- Gewerbeabmeldung
Bei einer UG oder GmbH reicht die Gewerbeabmeldung nicht aus: Die Gesellschaft muss aufgelöst, abgewickelt und im Handelsregister gelöscht werden.
Mehr im Ratgeber: Gewerbe abmelden- Gewerbeanmeldung
Ein Gewerbe ist jede selbstständige, auf Dauer angelegte Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht, die nicht zu den freien Berufen, zur Land- und Forstwirtschaft oder zur Verwaltung eigenen Vermögens gehört. Wer ein Gewerbe beginnt, muss das dem Gewerbeamt anzeigen (§ 14 GewO).
Mehr im Ratgeber: Gewerbeanmeldung- Gewerbemiete
Der wichtigste Unterschied: Das Gesetz geht bei der Gewerbemiete davon aus, dass sich zwei Unternehmer auf Augenhöhe begegnen.
Mehr im Ratgeber: Gewerberaum mieten- Gewerbesteuer
Die Gewerbesteuer ist eine Steuer auf den Ertrag deines Gewerbebetriebs, und sie fließt an die Gemeinde, in der dein Betrieb liegt.
Mehr im Ratgeber: Gewerbesteuer- GoBD
Die GoBD sind die Regeln der Finanzverwaltung dafür, wie du Bücher, Aufzeichnungen sowie Belege elektronisch führst und aufbewahrst.
Mehr im Ratgeber: GoBD- GPSR
Die GPSR ist die EU-Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit (Verordnung (EU) 2023/988), die seit dem 13. Dezember 2024 unmittelbar gilt und regelt, dass nur sichere Verbraucherprodukte auf den Markt kommen.
Mehr im Ratgeber: Produktsicherheit GPSR- Grafikdesigner
Der Start als Grafikdesigner ist günstig, wenn du von zu Hause arbeitest. Die größten Posten sind Rechner, Software-Abos und deine Reserve für die ersten Monate.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Grafikdesigner- Gründen als Frau
Eine eigene staatliche Gründungsförderung nur für Frauen gibt es kaum, die großen Programme stehen allen offen. Das ist eher ein Vorteil: Du kannst denselben Gründungszuschuss, dasselbe AVGS Gründercoaching und dieselben Förderkredite nutzen wie jeder andere Gründer.
Mehr im Ratgeber: Gründen als Frau- Gründen im Studium
Je nach Tätigkeit meldest du ein Gewerbe beim Gewerbeamt an (§ 14 GewO) oder du arbeitest freiberuflich (§ 18 EStG). In beiden Fällen meldest du dich beim Finanzamt mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung an.
Mehr im Ratgeber: Gründen als Student- Gründen im Team
Ein Team bringt mehr Fähigkeiten, mehr Arbeitskraft und eine breitere Basis für Entscheidungen mit.
Mehr im Ratgeber: Gründen im Team- Gründen ohne Startkapital
Laut KfW-Gründungsmonitor 2026 kamen 2025 rund vier von zehn Gründerinnen und Gründern mit höchstens 1.000 Euro aus.
Mehr im Ratgeber: Gründen ohne Startkapital- Gründertyp
Den typischen Gründertyp gibt es nicht, Gründerinnen und Gründer sind so verschieden wie ihre Vorhaben. Das zeigen die Zahlen des KfW-Gründungsmonitors 2026: Im Jahr 2025 haben sich in Deutschland rund 690.000 Menschen selbstständig gemacht, 206.000 im Vollerwerb und 483.000 im Nebenerwerb.
Mehr im Ratgeber: Gründertyp- Grundsicherung
Das Einstiegsgeld wird zusätzlich zur Grundsicherung gezahlt, höchstens 24 Monate lang. Die Bundesagentur verlangt eine hauptberufliche Selbstständigkeit mit mindestens 15 Stunden pro Woche und gute Aussichten, dass du künftig weniger oder keine Grundsicherung brauchst.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig mit Grundsicherung- Gründungscheckliste
Auf eine Gründungscheckliste gehören fünf Phasen: Vorbereitung und Förderung, Anmeldung, Absicherung, Organisation und, wenn es so weit ist, der erste Mitarbeiter.
Mehr im Ratgeber: Gründungscheckliste- Gründungskosten
Gründungskosten sind dabei kein eigener steuerlicher Topf. Gemeint sind alle Ausgaben rund um den Start, von der Beratung bis zum ersten Werkzeug.
Mehr im Ratgeber: Gründungskosten absetzen- Gründungsstipendium
Ein Gründungsstipendium ist ein nicht rückzahlbarer, monatlicher Zuschuss zum Lebensunterhalt, den Länder oder der Bund zahlen, damit du dich in der frühen Phase voll auf deine Gründung konzentrieren kannst.
Mehr im Ratgeber: Gründungsstipendium- Gründungszuschuss
Der Gründungszuschuss ist eine Förderung der Agentur für Arbeit nach § 93 SGB III.
Mehr im Ratgeber: Gründungszuschuss- Güterkraftverkehr
Im lizenzpflichtigen Güterkraftverkehr ist eine Güterschaden-Haftpflichtversicherung Pflicht.
Mehr im Ratgeber: Transportunternehmen gründen
H
- Handelsregister
Das Handelsregister ist ein öffentliches Verzeichnis, in dem die Amtsgerichte die wichtigsten Daten von Kaufleuten und Handelsgesellschaften führen.
Mehr im Ratgeber: Handelsregister- Handelsvertreter
Die meisten Handelsvertreter starten als Einzelunternehmen, weil das Risiko überschaubar ist und Gründung wie Buchhaltung einfach bleiben.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Handelsvertreter- Hausmeisterservice
Die wichtigste Versicherung für einen Hausmeisterservice ist eine Betriebshaftpflicht, die ausdrücklich auch den Winterdienst und Schäden an betreuten Gebäuden abdeckt.
Mehr im Ratgeber: Hausmeisterservice gründen- Heilpraktiker
Als Heilpraktikerin oder Heilpraktiker brauchst du vor allem eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Wer die Heilkunde ausüben will, ohne als Arzt bestallt zu sein, benötigt sie (§ 1 Abs. 1 HeilprG).
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Heilpraktiker- Hundepension
Für eine Hundepension, eine Hundetagesstätte oder eine Hundeschule brauchst du eine Erlaubnis des Veterinäramts nach § 11 Tierschutzgesetz, bevor du den ersten Hund annimmst.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig in der Hundebetreuung
I
- IHK-Mitgliedschaft
Mitglied der IHK ist automatisch, wer zur Gewerbesteuer veranlagt wird und im Bezirk der Kammer eine Betriebsstätte hat. Der IHK-Beitrag besteht aus einem Grundbeitrag und einer Umlage, die sich am Gewerbeertrag orientiert.
Mehr im Ratgeber: IHK-Mitgliedschaft- Immobilienmakler
Immobilienmakler sind Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz (§ 2 Abs. 1 Nr. 14 GwG). Erfasst ist die Vermittlung von Kauf-, Pacht- und Mietverträgen (§ 1 Abs. 11 GwG).
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Immobilienmakler- Impressum
Ein Impressum braucht jeder, der geschäftsmäßig digitale Dienste anbietet, die in der Regel gegen Entgelt erbracht werden. Ins Impressum gehören vor allem Name, Anschrift sowie Kontaktwege, je nach Rechtsform auch Register- und Steuerangaben.
Mehr im Ratgeber: Impressum und Datenschutz- Inhaltsversicherung
Die Inhaltsversicherung, auch Geschäftsinhalts- oder Betriebsinhaltsversicherung genannt, ersetzt Schäden an den beweglichen Sachen deines Betriebs.
Mehr im Ratgeber: Inhaltsversicherung- Insolvenz
Die Insolvenz ist meist das Ende einer langen Entwicklung, nicht ein plötzliches Ereignis. Je früher du gegensteuerst, desto mehr Möglichkeiten hast du.
Mehr im Ratgeber: Insolvenz vermeiden- Integrationsamt
Das Integrationsamt kann schwerbehinderten Menschen Darlehen oder Zinszuschüsse zur Gründung und Erhaltung einer selbstständigen beruflichen Existenz gewähren (§ 185 Abs. 3 Nr. 1c SGB IX in Verbindung mit § 21 SchwbAV).
Mehr im Ratgeber: Gründen mit Behinderung- Investitionsabzugsbetrag
Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) ist ein Steuerabzug nach § 7g EStG, mit dem kleine und mittlere Betriebe bis zu 50 % der Kosten einer künftigen Anschaffung schon vor dem Kauf gewinnmindernd ansetzen.
Mehr im Ratgeber: Investitionsabzugsbetrag- IT-Freelancer
Als IT-Freelancer brauchst du keine Erlaubnis, keinen Meisterbrief und keine Kammerzulassung. Der Start als IT-Freelancer kostet wenig, weil Laptop, Software und Fachwissen oft schon vorhanden sind.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als IT-Freelancer
K
- Kaltakquise
Kaltakquise ist in Deutschland nicht grundsätzlich verboten, aber je nach Kanal und Zielgruppe streng begrenzt.
Mehr im Ratgeber: Kaltakquise- Kassenführung
Eine Kasse und ein Kassenbuch brauchst du, sobald du im Betrieb Bargeld einnimmst oder ausgibst. Kasseneinnahmen und Kassenausgaben sind täglich festzuhalten (§ 146 Abs. 1 AO).
Mehr im Ratgeber: Kassenführung- Key-Person
Eine Key-Person-Versicherung ist eine Absicherung, bei der das Unternehmen Versicherungen auf eine Schlüsselperson abschließt und selbst das Geld bekommt, wenn diese Person stirbt oder dauerhaft nicht mehr arbeiten kann.
Mehr im Ratgeber: Key-Person-Versicherung- Kfz-Versicherung
Pflicht ist für jedes Fahrzeug die Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Kaskoversicherung schützt dein eigenes Fahrzeug, die Haftpflicht nur fremde Schäden.
Mehr im Ratgeber: Firmenwagen-Versicherung- Kfz-Werkstatt
Für eine Kfz-Werkstatt brauchst du die Eintragung in die Handwerksrolle, weil Kraftfahrzeugtechniker ein zulassungspflichtiges Handwerk nach Anlage A der Handwerksordnung sind (Nr. 20).
Mehr im Ratgeber: Kfz-Werkstatt eröffnen- KI-Berater
Für viele KI-Berater ist die KI-Kompetenz zugleich ein Geschäftsfeld: Unternehmen suchen Schulungen, um ihr Personal im Umgang mit KI fit zu machen.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als KI-Berater- Kiosk
Der Kiosk ist ein Gewerbe, kein freier Beruf, und du wirst Mitglied der IHK.
Mehr im Ratgeber: Kiosk eröffnen- Kleingewerbe
Ein Kleingewerbe ist ein Gewerbebetrieb, der nach Art oder Umfang keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert und deshalb kein Handelsgewerbe im Sinne des Handelsgesetzbuchs ist.
Mehr im Ratgeber: Kleingewerbe- Kleinunternehmerregelung
Die Kleinunternehmerregelung ist eine Wahl, keine Pflicht. Ob sie sich für dich eignet, hängt vor allem von deinen Kunden und deinen Investitionen ab.
Mehr im Ratgeber: Kleinunternehmerregelung- KOMPASS-Förderung
KOMPASS steht für „Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige“. KOMPASS ist ein Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds Plus.
Mehr im Ratgeber: KOMPASS-Förderung- Körperschaftsteuer
Die Körperschaftsteuer ist die Einkommensteuer der juristischen Personen, also vor allem von UG und GmbH. Die Gesellschaft ist ein eigenes Steuersubjekt: Sie versteuert ihren Gewinn selbst, gibt eigene Steuererklärungen ab und bekommt eigene Bescheide.
Mehr im Ratgeber: Körperschaftsteuer- Kosmetikstudio
Die wichtigste Versicherung für ein Kosmetikstudio ist eine Haftpflicht, die Schäden bei Kundinnen und Kunden abdeckt.
Mehr im Ratgeber: Kosmetikstudio eröffnen- Kostenlose Gründungsberatung
Kostenlose Gründungsberatung bekommst du vor allem bei IHK oder Handwerkskammer, bei Gründerzentren sowie Wirtschaftsförderungen der Kommunen, bei Gründungsservices der Hochschulen und über die bundesweite gründerinnenagentur.
Mehr im Ratgeber: Gründungsberatung kostenlos- Krankentagegeld
Hauptberuflich Selbstständige bekommen Krankengeld nur, wenn sie es ausdrücklich absichern. Das Gesetz schließt sie zunächst aus, es sei denn, sie erklären gegenüber ihrer Krankenkasse, dass ihre Mitgliedschaft den Anspruch auf Krankengeld umfassen soll (§ 44 Abs. 2 Nr. 2 SGB V).
Mehr im Ratgeber: Krankentagegeld- Krankenversicherung
Du kannst dich freiwillig gesetzlich versichern oder in die private Krankenversicherung wechseln. Lege deshalb einen Teil deiner Einnahmen für die Krankenversicherung zurück, so wie für die Steuer.
Mehr im Ratgeber: Krankenversicherung Selbstständige- Kundenbewertungen
Zeigst du Kundenbewertungen auf deiner Website oder in deinem Shop, musst du nach § 5b Abs. 3 UWG angeben, ob und wie du prüfst, dass sie von echten Kunden stammen.
Mehr im Ratgeber: Kundenbewertungen- Kundenbindung
Kundenbindung ist die Fähigkeit eines Unternehmens, Kunden nach dem ersten Auftrag zu halten, sodass sie wieder kaufen, mehr kaufen und andere zu dir schicken.
Mehr im Ratgeber: Kundenbindung- Kundengewinnung
Die beste Zeit für Kundengewinnung ist vor der Gründung. Sprich mit möglichen Kunden über ihr Problem, teste Preise und frag, ob sie bei dir kaufen würden.
Mehr im Ratgeber: Kundengewinnung- Künstlersozialkasse
Die Künstlersozialkasse ist keine eigene Versicherung, sondern die Stelle, die selbstständige Künstler sowie Publizisten in die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung bringt.
Mehr im Ratgeber: Künstlersozialkasse
L
- Landesförderbank
Eine Landesförderbank ist die Förderbank eines Bundeslandes, die dessen Wirtschaftsförderung umsetzt.
Mehr im Ratgeber: Landesförderbanken- Leasing
Leasing ist eine Art Miete für Wirtschaftsgüter: Ein Leasinggeber kauft den Gegenstand, du nutzt ihn gegen monatliche Raten.
Mehr im Ratgeber: Leasing- Lieferanten
Passende Lieferanten findest du vor allem auf Fachmessen, über Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern, über Branchenverbände sowie im Großhandel deiner Branche.
Mehr im Ratgeber: Lieferanten finden- Liquiditätsengpass
Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn dein verfügbares Geld nicht reicht, um fällige Rechnungen, Steuern, Beiträge oder Kreditraten pünktlich zu bezahlen.
Mehr im Ratgeber: Liquiditätsengpass- Liquiditätsreserve
Eine Liquiditätsreserve ist Geld, das du bewusst nicht verplanst, damit dein Betrieb auch in schwachen Monaten alle Rechnungen pünktlich bezahlen kann.
Mehr im Ratgeber: Liquiditätsreserve- Lohnabrechnung
Eine Lohnabrechnung zeigt mindestens den Abrechnungszeitraum und wie sich das Arbeitsentgelt zusammensetzt.
Mehr im Ratgeber: Lohnabrechnung- Lokales SEO
Lokales SEO bedeutet, dass dein Unternehmen bei Suchanfragen mit Ortsbezug gut gefunden wird, in der Kartenansicht, in den Unternehmenseinträgen und in den normalen Suchergebnissen.
Mehr im Ratgeber: Lokales SEO
M
- Mahnung
Dein Kunde ist in Verzug, wenn er nach Fälligkeit auf eine Mahnung nicht zahlt, wenn ein kalendermäßig bestimmtes Zahlungsdatum verstrichen ist oder spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung (§ 286 BGB).
Mehr im Ratgeber: Mahnung schreiben- Malerbetrieb
Ein Malerbetrieb ist ein Gewerbe, kein freier Beruf. Du meldest ihn beim Gewerbeamt an und wirst Mitglied der Handwerkskammer.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Maler- Management-Buy-in
Ein Management-Buy-in (MBI) ist die Übernahme eines Unternehmens durch eine Person von außen, die Eigentum und Führung übernimmt.
Mehr im Ratgeber: Management-Buy-in- Management-Buy-out
Ein Management-Buy-out (MBO) ist der Kauf eines Unternehmens durch das eigene Management oder eigene Beschäftigte.
Mehr im Ratgeber: Management-Buy-out- Markenschutz
Markenschutz kann auch ohne Eintragung entstehen, nämlich durch Benutzung mit Verkehrsgeltung oder durch notorische Bekanntheit (§ 4 MarkenG).
Mehr im Ratgeber: Markenschutz- Marketingagentur
Eine Marketingagentur ist in der Regel ein Gewerbe, weil Werbeberatung und Agenturleistungen nicht zu den freien Berufen gehören.
Mehr im Ratgeber: Marketingagentur gründen- Marketingplan
Ein Marketingplan ist deshalb nie fertig, sondern wird regelmäßig angepasst.
Mehr im Ratgeber: Marketingplan- Marktanalyse
Für den Gründungszuschuss und das Gespräch mit Agentur oder Jobcenter ist eine belegte Marktanalyse eine starke Grundlage. Chancen und Risiken, die dir in der Marktanalyse begegnen, sortierst du anschließend in der SWOT-Analyse.
Mehr im Ratgeber: Marktanalyse erstellen- Marktplätze
Online-Marktplätze müssen Käufer nach § 312l BGB unter anderem darüber informieren, ob ein Anbieter nach eigener Erklärung Unternehmer ist.
Mehr im Ratgeber: Verkaufen auf Plattformen- Meistergründungsprämie
Die Meistergründungsprämie ist ein Zuschuss einzelner Bundesländer für Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, die sich erstmals selbstständig machen, einen Betrieb übernehmen oder sich tätig an einem Betrieb beteiligen.
Mehr im Ratgeber: Meistergründungsprämie- Meisterpflicht
Meisterpflicht bedeutet, dass du ein zulassungspflichtiges Handwerk nur selbstständig betreiben darfst, wenn du oder dein Betriebsleiter in die Handwerksrolle eingetragen seid, und die Eintragung setzt in der Regel den Meisterbrief voraus.
Mehr im Ratgeber: Meisterpflicht im Handwerk- Mietwagenunternehmen
Für ein Taxi- oder Mietwagenunternehmen brauchst du eine Genehmigung nach § 2 PBefG, die für jedes Fahrzeug erteilt wird. Zuständig ist die Genehmigungsbehörde, die deine Landesregierung bestimmt (§ 11 PBefG).
Mehr im Ratgeber: Taxiunternehmen gründen- Migrationsgeschichte
Bei einer Gründung mit Migrationsgeschichte gelten dieselben Regeln wie für alle anderen, dazu kommen oft drei Themen: die Anerkennung ausländischer Abschlüsse, die Sprache im Kontakt mit Behörden und Banken sowie die Frage nach passender Beratung.
Mehr im Ratgeber: Gründen mit Migrationsgeschichte- Mikrokredit
Ein Mikrokredit ist ein kleines Darlehen für Gründungen und Kleinstunternehmen, die bei der Hausbank keinen Kredit bekommen oder nur einen kleinen Betrag brauchen.
Mehr im Ratgeber: Mikrokredit- Minijob
Ein Minijob ist eine Beschäftigung, bei der der Verdienst im Durchschnitt 603 € im Monat nicht übersteigt, das sind 7.236 € im Jahr (Stand 2026).
Mehr im Ratgeber: Minijob- Modelabel
Für ein Modelabel brauchst du keine besondere Erlaubnis, aber eine Gewerbeanmeldung, denn du verkaufst Waren.
Mehr im Ratgeber: Modelabel gründen- Musiker
Als Musikerin oder Musiker brauchst du keine Erlaubnis und keine Gewerbeanmeldung, denn künstlerische Tätigkeit ist ein freier Beruf nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Musiker- Mutterschutzlohn
Während eines Beschäftigungsverbots zahlst du Mutterschutzlohn. Ist die Frau dagegen krank, gilt die normale Entgeltfortzahlung, nicht der Mutterschutzlohn.
Mehr im Ratgeber: Mutterschutz für Arbeitgeber
N
- Nachfolgebörse
Viele Handwerkskammern führen neben nexxt-change eine eigene regionale Betriebsbörse, IHKs arbeiten überwiegend als Regionalpartner von nexxt-change.
Mehr im Ratgeber: Nachfolgebörsen- Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit hat drei Seiten: ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Ein Betrieb, der dauerhaft Verlust macht, hilft niemandem.
Mehr im Ratgeber: Nachhaltig gründen- Nebengewerbe
Ein Nebengewerbe ist ein Gewerbe, das du neben einer anderen Haupttätigkeit betreibst, etwa neben einem Job, dem Studium, der Elternzeit oder dem Bezug von Arbeitslosengeld.
Mehr im Ratgeber: Nebengewerbe anmelden- Newsletter
Für den Newsletter-Versand ist die Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO die übliche Rechtsgrundlage.
Mehr im Ratgeber: Newsletter und DSGVO
O
- Onlinehandel
Eine besondere Erlaubnis für den Onlinehandel selbst gibt es nicht. Der Verkauf von Waren ist kein freier Beruf, du meldest das Gewerbe also gleichzeitig mit dem Beginn beim Gewerbeamt an (§ 14 GewO).
Mehr im Ratgeber: Onlineshop gründen- Onlineshop
Ein rechtssicherer Onlineshop ist ein Shop, der die gesetzlichen Informations-, Gestaltungs- und Preisangabepflichten gegenüber Verbrauchern so erfüllt, dass Verträge wirksam zustande kommen sowie Abmahnungen oder Bußgelder möglichst ausgeschlossen sind.
Mehr im Ratgeber: Onlineshop rechtssicher
P
- Patent
Ein Patent ist das stärkste Recht, weil es geprüft ist. Ein Gebrauchsmuster ist laut DPMA die schnellere, günstigere Alternative, aber leichter angreifbar, weil niemand vorab prüft, ob die Erfindung wirklich neu ist.
Mehr im Ratgeber: Patent und Gebrauchsmuster- Personal Trainer
Für Personal Trainer passt zum Start meist das Einzelunternehmen, weil es einfach ist und kaum Kosten verursacht.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Personal Trainer- Personalkosten
Der größte Block sind die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, dazu kommen Umlagen, die Berufsgenossenschaft und Kosten, die auf keiner Lohnabrechnung stehen.
Mehr im Ratgeber: Personalkosten- Personalvermittlung
Personalvermittlung ist ein Gewerbe, kein freier Beruf. Du meldest es beim Gewerbeamt an, sobald du startest (§ 14 GewO), und wirst Mitglied der IHK (§ 2 IHKG).
Mehr im Ratgeber: Personalvermittlung gründen- Pflegedienst
Ein Pflegedienst im Sinne des Gesetzes ist eine selbstständig wirtschaftende Einrichtung, die Pflegebedürftige in ihrer Wohnung versorgt und unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachperson steht (§ 71 Abs. 1 SGB XI).
Mehr im Ratgeber: Pflegedienst gründen- Pflegeversicherung
Bleibst du nach der Gründung freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung, bist du automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert (§ 20 Abs. 3 SGB XI). Die Pflegeversicherung leistet feste Beträge je nach Pflegegrad, sie übernimmt nicht alle Kosten.
Mehr im Ratgeber: Pflegeversicherung- Pflichtversicherung
Eine Versicherung ist für deinen Beruf Pflicht, wenn ein Gesetz oder eine Verordnung den Nachweis als Voraussetzung für Erlaubnis, Zulassung oder Registrierung verlangt.
Mehr im Ratgeber: Pflichtversicherungen nach Beruf- Pitch Deck
Ein Pitch Deck ist eine kurze Präsentation, mit der du dein Vorhaben Investoren, Jurys oder Geldgebern vorstellst, meist in zehn bis zwölf Folien.
Mehr im Ratgeber: Pitch Deck- Preiserhöhung
Eine Preiserhöhung lohnt sich, solange der Rohertrag nach der Erhöhung mindestens so hoch ist wie vorher, auch wenn du dafür etwas Menge verlierst.
Mehr im Ratgeber: Preise erhöhen- Preiskalkulation
Eine Preiskalkulation ist die Rechnung, mit der du aus deinen Kosten einen Verkaufspreis ableitest, der alle Ausgaben deckt und einen Gewinn übrig lässt.
Mehr im Ratgeber: Preiskalkulation- Private Unfallversicherung
Eine private Unfallversicherung zahlt die vereinbarten Leistungen, wenn du durch einen Unfall einen Gesundheitsschaden erleidest, und zwar rund um die Uhr, beruflich wie privat.
Mehr im Ratgeber: Unfallversicherung- Privatentnahmen
Privatentnahmen mindern den Gewinn nicht, weil sie keine betrieblich veranlassten Kosten sind, sondern die Verwendung des Gewinns.
Mehr im Ratgeber: Privatentnahmen- Produkthaftung
Produkthaftung bedeutet, dass du für Schäden einstehen musst, die ein fehlerhaftes Produkt bei anderen verursacht, und zwar auch dann, wenn dich kein Verschulden trifft.
Mehr im Ratgeber: Produkthaftpflicht
R
- Recht am eigenen Bild
Das Recht am eigenen Bild ist das Recht jedes Menschen, selbst zu entscheiden, ob und wie Bilder von ihm veröffentlicht werden.
Mehr im Ratgeber: Fotos von Mitarbeitenden und Kunden- Rechtsformen
Der Gesetzgeber gibt die möglichen Rechtsformen abschließend vor, du kannst dir also keine eigene ausdenken. Für die meisten Gründungen kommen fünf Varianten in Frage: Einzelunternehmen, Freiberuf, GbR, UG (haftungsbeschränkt) und GmbH.
Mehr im Ratgeber: Rechtsformen im Vergleich- Reinigungsfirma
Die wichtigste Versicherung für eine Reinigungsfirma ist die Betriebshaftpflicht, weil schon ein falsches Mittel auf einem Naturstein- oder Parkettboden einen hohen Schaden verursachen kann.
Mehr im Ratgeber: Reinigungsfirma gründen- Reisekosten
Reisekosten sind bei Selbstständigen alle Aufwendungen für eine vorübergehende betriebliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung sowie der eigenen Betriebsstätte, also Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwand, Übernachtungskosten und Reisenebenkosten.
Mehr im Ratgeber: Reisekosten- Reiseveranstalter
Pflicht ist für Reiseveranstalter die Insolvenzsicherung, mit Beschäftigten zusätzlich die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft.
Mehr im Ratgeber: Reisebüro gründen- Rentabilitätsvorschau
Eine Rentabilitätsvorschau ist die Planung von Umsatz, Kosten und Gewinn für die ersten Geschäftsjahre deines Unternehmens.
Mehr im Ratgeber: Rentabilitätsvorschau- Restaurant
Ein Restaurant ist immer ein Gewerbe, kein freier Beruf im Sinne von § 18 EStG. Du wirst damit Mitglied der Industrie- und Handelskammer.
Mehr im Ratgeber: Restaurant eröffnen- Restschuldbefreiung
Wurde dir früher schon einmal Restschuldbefreiung erteilt, sind es fünf Jahre. In dieser Zeit musst du laut Verbraucherzentrale unter anderem Einkommen offenlegen, Wohnsitzwechsel melden und dich um zumutbare Arbeit bemühen.
Mehr im Ratgeber: Gründen in der Privatinsolvenz- Reverse Charge
Reverse Charge heißt, dass der Kunde die Umsatzsteuer an sein Finanzamt abführt und nicht der Unternehmer, der die Leistung erbringt. Im Gesetz heißt das Verfahren Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (§ 13b UStG).
Mehr im Ratgeber: Reverse Charge
S
- Sachverständiger
Die Bezeichnungen Sachverständiger und Gutachter sind allgemein nicht geschützt. Typische Sachgebiete sind Kraftfahrzeuge, Gebäudeschäden, Immobilienbewertung, Brandursachen, Informationstechnik oder Handwerksleistungen.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Sachverständiger- Scheinselbstständigkeit
Scheinselbstständigkeit liegt vor, wenn jemand als Selbstständiger auftritt und Rechnungen schreibt, tatsächlich aber wie ein Angestellter arbeitet.
Mehr im Ratgeber: Scheinselbstständigkeit- SCHUFA
Die kostenlose Schufa-Datenkopie beantragst du online oder schriftlich bei der Schufa und wählst dabei ausdrücklich die „Datenkopie (nach Art. 15 DSGVO)“.
Mehr im Ratgeber: Schufa-Auskunft- Selbstständig machen
Sich selbstständig zu machen heißt, auf eigene Rechnung und eigenes Risiko zu arbeiten, statt als Angestellter ein festes Gehalt zu bekommen. Du entscheidest selbst über Angebot, Preise und Arbeitszeit.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig machen- SHK-Betrieb
Für einen SHK-Betrieb brauchst du die Eintragung in die Handwerksrolle, weil Installateur und Heizungsbauer ein zulassungspflichtiges Handwerk ist (Anlage A Nr. 24 HwO).
Mehr im Ratgeber: SHK-Betrieb gründen- Shopify
Dein Vertragspartner bei Shopify ist als Händler in Europa laut den Nutzungsbedingungen (Stand Oktober 2026) die Shopify International Limited mit Sitz in Irland, für Streitigkeiten sind danach irische Gerichte zuständig.
Mehr im Ratgeber: Shopify für Gründer- Shopsystem
Ein Shopsystem ist die Software, mit der du Produkte präsentierst, Bestellungen annimmst, Zahlungen abwickelst und Versand organisierst.
Mehr im Ratgeber: Shopify oder WooCommerce- Sicherheitsdienst
Ein Sicherheitsdienst kommt mit wenig Sachkapital aus, die größten Posten sind Sachkundeprüfung, Versicherung, Dienstkleidung und die Vorfinanzierung der Löhne.
Mehr im Ratgeber: Sicherheitsdienst gründen- Skonto
Skonto ist ein prozentualer Preisnachlass, den ein Kunde abziehen darf, wenn er innerhalb einer vereinbarten kurzen Frist bezahlt.
Mehr im Ratgeber: Skonto- Social Media
Social Media frisst schnell mehr Zeit als geplant, weil Erstellen, Veröffentlichen, Beantworten von Kommentaren und Nachrichten zusammenkommen.
Mehr im Ratgeber: Social-Media-Marketing- Sozialunternehmen
Ein Sozialunternehmen löst ein gesellschaftliches oder ökologisches Problem mit unternehmerischen Mitteln. Es verkauft Produkte oder Dienstleistungen, beschäftigt Menschen und muss wirtschaftlich tragfähig sein. Anders als bei klassischen Unternehmen steht aber die Wirkung im Vordergrund.
Mehr im Ratgeber: Sozialunternehmen gründen- StartGeld
Der ERP-Gründerkredit StartGeld ist ein zinsgünstiger Förderkredit der KfW für Gründungen und junge Unternehmen mit einem Fremdkapitalbedarf bis 200.000 €.
Mehr im Ratgeber: KfW-Gründerkredit- Stellenanzeige
Deine Stellenanzeige veröffentlichst du am besten auf mehreren Wegen gleichzeitig: in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, auf deiner eigenen Website sowie in deinem persönlichen oder beruflichen Netzwerk.
Mehr im Ratgeber: Stellenausschreibung- Steuerberater
Ein Steuerberater lohnt sich, wenn er dir mehr Zeit oder Steuern spart, als er kostet, oder wenn er Fehler verhindert, die dich teuer zu stehen kämen.
Mehr im Ratgeber: Steuerberater-Kosten- Steuerrücklage
Eine Steuerrücklage ist der Teil deiner Einnahmen, den du als Selbstständiger sofort beiseitelegst, weil er später als Einkommensteuer, Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer an Finanzamt und Gemeinde geht.
Mehr im Ratgeber: Steuerrücklage bilden- Stundensatz
Der Stundensatz ist die Grundlage deiner Umsatzplanung: Preis mal abrechenbare Stunden, Monat für Monat mit realistischem Anlauf.
Mehr im Ratgeber: Stundensatz berechnen- Suchmaschinenoptimierung
SEO ist die Suchmaschinenoptimierung deiner Website, also alles, was Suchmaschinen hilft, deine Inhalte zu verstehen, und Menschen hilft, dich in den Suchergebnissen zu finden.
Mehr im Ratgeber: SEO für Gründer- SWOT-Analyse
SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats, auf Deutsch Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Am besten erstellst du die SWOT, nachdem du deine Marktanalyse gemacht hast.
Mehr im Ratgeber: SWOT-Analyse
T
- Tagesmutter
Als Tagesmutter oder Tagesvater brauchst du eine Erlaubnis zur Kindertagespflege vom Jugendamt, sobald du fremde Kinder außerhalb ihres Elternhauses mehr als 15 Stunden pro Woche gegen Entgelt länger als drei Monate betreust (§ 43 Abs. 1 SGB VIII).
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Tagesmutter- Text und Data Mining
Das erlaubt die Schranke für Text und Data Mining in § 44b UrhG. Für die wissenschaftliche Forschung gilt mit § 60d UrhG eine weitergehende Erlaubnis.
Mehr im Ratgeber: Urheberrecht bei KI- Texter
Fast alle Texter und Journalisten starten als Einzelunternehmen, denn das Risiko ist überschaubar, der Freiberuf bleibt einfach.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Texter- Tragfähigkeitsbescheinigung
Eine Tragfähigkeitsbescheinigung ist ein offizielles Dokument einer fachkundigen Stelle, das die wirtschaftliche Realisierbarkeit deiner Geschäftsidee bewertet.
Mehr im Ratgeber: Tragfähigkeitsbescheinigung- Transparenzregister
Das Transparenzregister ist ein amtliches Register, in dem Unternehmen angeben, welche natürlichen Personen sie letztlich besitzen oder kontrollieren.
Mehr im Ratgeber: Transparenzregister- Transportversicherung
Bei der Transportversicherung sind für Gründer drei Formen wichtig: die Warentransportversicherung für versendete Güter, die Werkverkehrsversicherung für Transporte mit eigenen Fahrzeugen und die Haftungsversicherung für Unternehmen, die selbst Güter für andere befördern.
Mehr im Ratgeber: Transportversicherung
U
- Übersetzer
Als Übersetzer oder Dolmetscher brauchst du keine Erlaubnis, nur die Anmeldung beim Finanzamt. Beide Berufe sind im Katalog der freien Berufe in § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG ausdrücklich genannt.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Übersetzer- UG (haftungsbeschränkt)
Die UG (haftungsbeschränkt) ist keine eigene Rechtsform, sondern eine GmbH mit weniger als 25.000 € Stammkapital (§ 5a GmbHG).
Mehr im Ratgeber: UG gründen- Umzugsunternehmen
Für ein Umzugsunternehmen brauchst du immer eine Gewerbeanmeldung und, sobald deine Fahrzeuge schwerer als 3,5 t sind, die EU-Lizenz nach dem Güterkraftverkehrsgesetz.
Mehr im Ratgeber: Umzugsunternehmen gründen- Unterlassungserklärung
Eine Unterlassungserklärung ist ein Vertrag, in dem du versprichst, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen, und für jeden Verstoß eine Vertragsstrafe zahlst.
Mehr im Ratgeber: Abmahnung erhalten- Unternehmensberater
Als Unternehmensberater brauchst du keine besondere Berufszulassung, anders als etwa Steuerberater oder Rechtsanwälte.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Unternehmensberater- Unternehmensbewertung
Eine Unternehmensbewertung gibt dir eine begründete Spanne, in der ein fairer Preis für einen Betrieb liegen kann.
Mehr im Ratgeber: Unternehmensbewertung- Unternehmenskrise
Eine Unternehmenskrise ist eine Entwicklung, die ohne Gegensteuern den Fortbestand des Unternehmens gefährdet.
Mehr im Ratgeber: Unternehmenskrise- Unternehmensnachfolge
Unternehmensnachfolge heißt: Du übernimmst einen bestehenden Betrieb, statt ein Unternehmen von null aufzubauen.
Mehr im Ratgeber: Unternehmensnachfolge- Unternehmerlohn
Der Unternehmerlohn ist die Vergütung für die Arbeit, die du selbst in deinem Betrieb leistest. Ein Angestellter bekommt dafür ein Gehalt, das als Kosten in der Buchhaltung steht.
Mehr im Ratgeber: Unternehmerlohn- Urheberrecht
Urheberrecht ist das Recht des Schöpfers an seinem Werk, also an einer persönlichen geistigen Schöpfung (§ 2 Abs. 2 UrhG).
Mehr im Ratgeber: Bildrechte Website- USt-IdNr.
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) ist eine eigene Nummer, die das Bundeszentralamt für Steuern zusätzlich zur Steuernummer vergibt, damit Unternehmen innerhalb der EU umsatzsteuerlich eindeutig erkennbar sind.
Mehr im Ratgeber: USt-IdNr.
V
- Venture Capital
Venture Capital ist Eigenkapital, das Investoren jungen, wachstumsstarken Unternehmen gegen Firmenanteile zur Verfügung stellen.
Mehr im Ratgeber: Venture Capital- Verkaufen ins EU-Ausland
Für Geschäfte mit Unternehmern im EU-Ausland brauchst du eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die das Bundeszentralamt für Steuern auf Antrag erteilt (§ 27a UStG).
Mehr im Ratgeber: Verkaufen ins EU-Ausland- Verkaufsgespräch
Ein Verkaufsgespräch ist ein strukturiertes Gespräch, in dem du den Bedarf eines möglichen Kunden klärst, ihm eine passende Lösung zeigst und gemeinsam über einen Auftrag entscheidest.
Mehr im Ratgeber: Verkaufsgespräch- Verpackungsregister
Im Verpackungsregister LUCID registrieren muss sich vor dem ersten Bereitstellen in Deutschland jeder, der nach dem VerpackDG als Hersteller gilt, im Onlinehandel also praktisch jeder, der Ware verpackt an Kunden verschickt.
Mehr im Ratgeber: Verpackung registrieren- Versicherungsmakler
Als Versicherungsmakler oder ungebundener Vertreter brauchst du eine Erlaubnis der IHK nach § 34d Abs. 1 GewO, bevor du den ersten Vertrag vermittelst.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Versicherungsmakler- Vertrieb
Vertrieb aufbauen heißt für Gründer, verbindlich festzulegen, über welche Wege dein Angebot zum Kunden kommt, in welchen Schritten aus einem Kontakt ein Auftrag wird und wie viele dieser Schritte du pro Woche brauchst.
Mehr im Ratgeber: Vertrieb aufbauen- Vorsteuerabzug
Der Vorsteuerabzug ist das Recht eines regelbesteuerten Unternehmers, die Umsatzsteuer aus Rechnungen anderer Unternehmer für betriebliche Einkäufe mit der eigenen Umsatzsteuerschuld zu verrechnen (§ 15 UStG).
Mehr im Ratgeber: Vorsteuerabzug
W
- Wachstum
Der richtige Zeitpunkt für Wachstum ist gekommen, wenn die Nachfrage über Monate größer ist als deine Kapazität, deine Preise auskömmlich sind und du genug Liquidität hast, um die Vorleistungen zu finanzieren.
Mehr im Ratgeber: Wachstum planen- Webdesigner
Ein Webdesigner wirbt mit „100 % barrierefrei“, weil ein automatisches Prüfwerkzeug keine Fehler meldet. Automatische Tests finden aber nur einen Teil der Probleme.
Mehr im Ratgeber: Selbstständig als Webdesigner- Webhosting
Webhosting ist die Dienstleistung, deine Website auf einem dauerhaft erreichbaren Server bereitzustellen, damit Besucher sie über deine Domain jederzeit aufrufen können.
Mehr im Ratgeber: Webhosting- Website erstellen lassen
Ob du deine Website selbst baust oder erstellen lässt, hängt vor allem von deinem Zeitbudget, den gewünschten Funktionen und deiner Bereitschaft ab, die Website dauerhaft selbst zu pflegen.
Mehr im Ratgeber: Website erstellen lassen- Website-Baukasten
Ein Website-Baukasten ist ein Onlinedienst, mit dem du ohne Programmierkenntnisse aus fertigen Vorlagen eine Website zusammenstellst, wobei Software, Hosting und Sicherheitsupdates vom Anbieter kommen.
Mehr im Ratgeber: Website-Baukasten- Website-Kosten
Steuerlich werden laufende Website-Kosten in der Regel sofort als Betriebsausgaben abgezogen, während die Erstellung je nach Höhe und Einordnung sofort absetzbar ist oder über mehrere Jahre abgeschrieben wird.
Mehr im Ratgeber: Website-Kosten im Businessplan- Website-Sicherheit
Deine Website musst du absichern, weil Angreifer bekannte Lücken automatisiert ausnutzen und das Gesetz geschäftsmäßige Anbieter verpflichtet, ihre Technik und die Daten ihrer Besucher nach dem Stand der Technik zu schützen.
Mehr im Ratgeber: Website pflegen und absichern- Werkvertrag
Die Abnahme beim Werkvertrag ist die Erklärung des Kunden, dass er dein Werk als im Wesentlichen vertragsgemäß anerkennt.
Mehr im Ratgeber: Dienstvertrag oder Werkvertrag- Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht im Onlinehandel ist das gesetzliche Recht von Verbrauchern, einen Fernabsatzvertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung zu widerrufen, sodass beide Seiten nicht mehr an den Vertrag gebunden sind.
Mehr im Ratgeber: Widerrufsrecht im Onlineshop- WooCommerce
WooCommerce ist eine Open-Source-Shopsoftware, die unter der GNU General Public License steht und von einem Team bei Automattic entwickelt wird. Laut WordPress-Verzeichnis ist das Kernplugin kostenlos, kostenpflichtige Erweiterungen und Support sind optional.
Mehr im Ratgeber: WooCommerce für Gründer
Z
- Zahlungsanbieter
Ein Zahlungsanbieter (Payment Service Provider) ist ein Dienstleister, der Zahlungen zwischen Kunde und Shop technisch abwickelt, etwa Kartenzahlungen, Lastschriften oder Zahlungen über Online-Bezahldienste.
Mehr im Ratgeber: Zahlungsanbieter im Onlineshop- Zeiterfassung
Eine digitale Zeiterfassung spart dir vor allem Nacharbeit, weil Zeiten, Urlaub und Lohn an einer Stelle zusammenlaufen.
Mehr im Ratgeber: Zeiterfassung- Zeitmanagement
Zeitmanagement ist für Selbstständige wichtig, weil niemand außer ihnen selbst ihre Arbeitszeit begrenzt. Das Arbeitszeitgesetz gilt nur für Arbeitnehmer (§ 2 ArbZG).
Mehr im Ratgeber: Zeitmanagement
Was passt zu dir?
Zwei Wege, je nachdem, wo du gerade stehst.
Arbeitslos oder arbeitsuchend?
Agentur für Arbeit oder JobcenterMit einem AVGS bekommst du das Gründercoaching bei Bewilligung ohne Eigenanteil.
Angestellt, nebenberuflich oder schon selbstständig?
Ohne GutscheinOhne Arbeitslosmeldung gibt es keinen AVGS. Für Selbstständige kann KOMPASS greifen, sonst buchst du Hilfe zum Festpreis.
Wird deine Gründung gefördert?
Vier Fragen, eine Minute, ohne Anmeldung. Bei Bewilligung zahlt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter dein Gründungscoaching per AVGS.


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